Das nimmst du mit
- Denk Strategie als Wertschöpfung: Ein besserer Job senkt die Schwelle, ab der Menschen für dich arbeiten wollen. Mehr Geld verkleinert nur die Gewinnspanne.
- Mach Jobs über Unternehmenskultur, Kolleg:innen und Benefits besser, nicht nur über die Vergütung.
- Räum die bAV-Hürden ab: Fachsprache, Excel-Listen, Prozessbrüche und viel Papier machen das Thema schwer vermittelbar.
- Verbinde HR-System, Lohnbuchhaltung und Versorgungsträger, damit die bAV nicht an den Schnittstellen hängen bleibt.
Lade die Folien herunter, mit dem Strategiemodell nach Oberholzer-Gee und allen bAV-Hürden im Überblick. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenStrategie heißt Wert schaffen, auch für Mitarbeitende
Der Vortrag beginnt nicht bei der Rente, sondern bei der Strategie. Die Folien definieren sie als Plan, um Wert zu schaffen, und grenzen sie ausdrücklich von Finanzen ab. Wert entsteht für Kund:innen und für Mitarbeitende.
Als Modell dient der Ansatz aus „Better, Simpler Strategy“ von Felix Oberholzer-Gee (Harvard Business Review Press, 2021). Für Kund:innen ergibt sich Zufriedenheit aus dem Abstand zwischen Zahlungsbereitschaft und Preis. Für Mitarbeitende ergibt sich Zufriedenheit aus dem Abstand zwischen Vergütung und Verkaufsbereitschaft, also der Schwelle, ab der jemand bereit ist, für dich zu arbeiten. Gewinn ist das Endergebnis dieser Wertschöpfung.
Mehr Geld oder ein besserer Job?
Wie erhöhst du die Mitarbeiterzufriedenheit? Die Folien vergleichen mehr Geld mit einem besseren Job. Mehr Geld lässt die Wertschöpfung unverändert und verkleinert die Gewinnspanne. Ein besserer Job senkt dagegen die Verkaufsbereitschaft der Mitarbeitenden, und die Wertschöpfung wächst.
Was einen Job besser macht, zeigen die Folien ebenfalls: Unternehmenskultur, Kolleg:innen und Benefits. Dafür musst du nicht die Benefit-Welten großer Tech-Konzerne kopieren. Die Folien fragen stattdessen, welche Benefits Mitarbeitende in Deutschland wirklich gut finden, und stellen dem Publikum die Frage, wer keine bAV angeboten bekommt.
Betriebliche Altersvorsorge als Benefit: Warum sie oft nicht zündet
Die bAV ist ein Benefit, der vielen Mitarbeitenden schon begegnet ist. Der Titel bringt das Problem auf den Punkt: 1000 Mal berührt, 1000 Mal ist nichts passiert. Die Folien fassen die Gründe unter schwere Kost, viel Arbeit und schwer vermittelbar zusammen.
Dahinter stecken Fach-Bla-Bla, Vorurteile und ein Mangel an Expert:innen. Auf der Prozessseite gilt oft noch „Excel is king“, dazu kommen Prozessbrüche und richtig viel Papier. Und bei den Mitarbeitenden wirkt das Thema ganz weit weg, unsexy oder wie etwas, das man lieber privat regelt.
Wie die bAV einfacher werden soll
Ein Grund für die Komplexität ist das Zusammenspiel der Beteiligten: HR-System, Lohnbuchhaltung und Versorgungsträger. Die Folien nennen das „Tausend und eine Nacht“. Zum Schluss stellt Penzilla den eigenen Anspruch vor, die bAV so einfach zu machen, dass man vor Freude weint.
Für deine Praxis heißt das: Prüf deine bAV entlang der Hürden aus den Folien. Verstehen Mitarbeitende das Angebot ohne Fachsprache? Läuft der Prozess zwischen HR, Lohnbuchhaltung und Versorgungsträger ohne Papier und Medienbrüche? Erst wenn beides stimmt, wird aus der bAV ein Benefit, der einen Job spürbar besser macht.
Häufige Fragen
Warum nutzen Mitarbeitende die betriebliche Altersvorsorge nicht?
Die Folien nennen Fachsprache, Vorurteile und fehlende Expert:innen, dazu viel Papier, Excel und Prozessbrüche. Viele empfinden das Thema als weit weg oder regeln es lieber privat.
Ist mehr Gehalt der beste Weg zu zufriedeneren Mitarbeitenden?
Nach dem Strategiemodell von Felix Oberholzer-Gee, das die Folien zeigen, verkleinert mehr Geld nur die Gewinnspanne. Ein besserer Job durch Kultur, Kolleg:innen und Benefits steigert dagegen die Wertschöpfung.
Speaker:innen
Catherine Leser
Penzilla
Christoph Leser
Penzilla




