Das nimmst du mit
- Plan Freelancer fest ein: Die Folien fordern eine eigene Strategie für externe Fachkräfte, denn ohne Freelancer wird der Wettbewerb um Skills schwer.
- Prüf jeden Einsatz einzeln auf das Risiko der Scheinselbstständigkeit, digital und nach dem Arbeitsrecht des jeweiligen Landes.
- Schul alle, die Freelancer beauftragen: Was Scheinselbstständigkeit ist, welche Folgen sie hat und wie du sie erkennst und vermeidest.
- Leg klare Vertrags- und Compliance-Regeln fest und mach jeden Fall in einem zentralen Reporting nachvollziehbar.
Lade die Folien herunter, mit allen Zahlen zum Freelance-Markt und den vier Säulen für rechtssichere Zusammenarbeit. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum Unternehmen nicht ohne Freelancer auskommen
Die Folien beginnen mit dem Fachkräftemangel. Laut Bitkom gibt es in Deutschland fast 137.000 offene Stellen für IT-Fachleute, laut IAB-Stellenerhebung waren es im vierten Quartal 2022 insgesamt 1,98 Millionen offene Stellen. Seit 2022 leben in Deutschland erstmals mehr Menschen über 60 als unter 30. Innerhalb von 10 Jahren fehlen 5 Millionen Beschäftigte. Die Time to Hire ist laut Folien von 57 auf 130 Tage gestiegen, die Budgets für Talent Acquisition wachsen stark.
Die Botschaft dazu ist klar: Keine Freelancer zu beauftragen, ist keine Lösung. Weil sich die gefragten Skills ständig verändern, brauchen Unternehmen eine Strategie für externe Fachkräfte, die stark auf Freelancer setzt.
Der Freelance-Markt wächst schnell
Weltweit arbeiten laut Folien schätzungsweise 1,2 Milliarden Menschen als Freelancer. In Europa hat der Markt ein Volumen von 500 Milliarden Euro. Freelancing hat sich seit 2010 verdoppelt und gilt als das am schnellsten wachsende Segment am Arbeitsmarkt. In den USA arbeiteten 2022 bereits 36 % der Erwerbstätigen freiberuflich, Europa folgt. Und jeder zweite Beschäftigte kann sich vorstellen, zu kündigen und als Freelancer zu arbeiten.
Freelancer rechtssicher einsetzen: Vier Säulen der Compliance
Den Hauptteil der Folien bildet das Compliance-Angebot von 9am mit vier Säulen. Erstens ein Assessment: ein digitaler Test, der für jeden einzelnen Einsatz das Risiko der Scheinselbstständigkeit bewertet. Laut Folien wurde er mit der Kanzlei Hogan Lovells entwickelt, lässt sich an eigene Richtlinien anpassen und auf das Arbeitsrecht anderer Länder übertragen. Teile der Daten können aus VMS- oder ERP-Systemen kommen oder von den Talenten selbst.
Zweitens Schulung: ein E-Learning-Kurs, der klärt, was Scheinselbstständigkeit ist, welche Konsequenzen sie hat und wie du sie erkennst und vermeidest. Drittens ein rechtlicher Rahmen mit Vertrags- und Prozessregeln. Viertens ein zentrales Reporting, mit dem Compliance-Teams jeden Fall einzeln prüfen können.
Dein erster Schritt zur Freelancer-Compliance
Auch ohne Software kannst du die vier Säulen als Checkliste nutzen. Klär, wer in deinem Unternehmen Freelancer beauftragt, wie die Einsätze vor dem Start geprüft werden, welche Vertragsregeln gelten und wo alle Fälle dokumentiert sind. Wo eine der vier Fragen offen bleibt, liegt dein größtes Risiko.
Häufige Fragen
Wie vermeide ich Scheinselbstständigkeit bei Freelancern?
Die Folien empfehlen, jeden Einsatz einzeln zu prüfen, Verträge nach klaren Compliance-Regeln aufzusetzen und alle Beteiligten zu schulen. Ein zentrales Reporting macht jeden Fall nachvollziehbar.
Wie groß ist der Freelance-Markt in Europa?
Laut Folien hat der Freelance-Markt in Europa ein Volumen von 500 Milliarden Euro. Seit 2010 hat sich Freelancing verdoppelt.
Speaker
Marc Clemens




