Das nimmst du mit
- Nimm die Macht von HR ernst: Im Recruiting entscheidest du, wen du zu Interviews einlädst und ob deine Fragen inklusiv sind.
- Hör zu, glaub und lern: Nimm Erfahrungen marginalisierter Gruppen ernst und stell ihre Perspektiven nicht infrage.
- Verstärk in Meetings die Stimmen marginalisierter Gruppen und nutz diversitätssensible Sprache.
- Förder Personen aus unterrepräsentierten Gruppen gezielt im Mentoring.
Sieh dir die Folien zu Allyship 101 an, mit dem 10-Finger-Test und allen Alltagsaktionen für dein Team. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenDiesen Vortrag gibt es auch als Aufzeichnung: Allyship am Arbeitsplatz: Warum HR damit anfangen muss
Warum HR Allyship aktiv leben muss
Die Folien setzen bei der Macht von HR an. HR entscheidet über Einstellung, Beförderung und Kultur. Das zeigt sich schon im Recruiting: Wen lädst du zu Interviews ein? Sind deine Fragen inklusiv?
Antidiskriminierungsgesetze fordern Chancengleichheit. Gesetze allein reichen laut Vortrag aber nicht, es braucht aktives Handeln von HR und von allen im Team. Das Fazit der Session bringt es auf den Punkt: Allyship ist eine Praxis, kein Status.
Der 10-Finger-Test als HR-Hack für mehr Awareness
Als Einstieg schlagen die Folien einen einfachen Test vor. Alle starten mit zehn Fingern. Trifft eine Aussage nicht auf dich zu, behältst du einen Finger oben. Je weniger Finger am Ende oben bleiben, desto mehr Hürden hast du. So wird im Raum sichtbar, wie unterschiedlich die Ausgangslagen sind. Der Test braucht kein Material und keine Vorbereitung. Er schafft einen gemeinsamen Ausgangspunkt, bevor ihr über konkrete Maßnahmen sprecht.
Allyship am Arbeitsplatz: das Herzstück und die Alltagsaktionen
Das Herzstück fasst der Vortrag in drei Schritte. Zuhören heißt, Erfahrungen marginalisierter Gruppen ernst zu nehmen. Glauben heißt, Perspektiven nicht infrage zu stellen, sondern anzuerkennen. Lernen heißt, Fehler zu reflektieren und dir aktiv Wissen anzueignen. Als Bonus kommt Handeln dazu: Wissen teilen und für Personen einstehen.
Für den Alltag nennen die Folien vier Felder. In Meetings verstärkst du die Stimmen marginalisierter Gruppen. Bei der Sprache nutzt du geschlechtsneutrale Begriffe und diversitätssensible Formulierungen und vermeidest Mikroaggressionen. In Netzwerken baust du Diversität in berufliche und persönliche Kontakte ein. Im Mentoring förderst du Personen aus unterrepräsentierten Gruppen.
Dein erster Schritt
Fang im Recruiting an, denn dort wirken HR-Entscheidungen direkt. Prüf, wen du zu Interviews einlädst und ob deine Fragen inklusiv sind. Schau dir auch Stellenanzeigen und Interviewleitfäden an: Stehen dort geschlechtsneutrale Begriffe und eine diversitätssensible Sprache? Den 10-Finger-Test kannst du in einem Teammeeting nutzen, um über Hürden ins Gespräch zu kommen. Danach suchst du dir eine der Alltagsaktionen aus und setzt sie bewusst um. Allyship zeigt sich im Handeln, nicht im Bekenntnis.
Häufige Fragen
Was bedeutet Allyship am Arbeitsplatz?
Laut den Folien ist Allyship eine Praxis, kein Status. Im Kern geht es um Zuhören, Glauben und Lernen, ergänzt um aktives Handeln.
Was kann HR für Allyship tun?
HR entscheidet über Einstellung, Beförderung und Kultur. Im Recruiting heißt das: prüfen, wen du zu Interviews einlädst und ob deine Fragen inklusiv sind.




