Das nimmst du mit
- Hör aktiv zu, bevor du bewertest: nachfragen, klären, paraphrasieren und dann Resonanz geben.
- Gib Feedback in drei Schritten: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch.
- Nutz feste Satzanfänge: „Ich habe beobachtet, dass …“, „Das wirkte auf mich …“, „Ich wünschte mir, dass …“.
- Rechne mit deinem Gehirn: Unsere Reaktion auf Feedback hat laut Vortrag einen evolutionären Ursprung.
Lade die Folien herunter, mit der Happy Feedback Formel und den Satzanfängen für dein nächstes Feedback-Gespräch. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum Feedback im Team so schwer ankommt
Die Session ist in vier Teile gegliedert: Check In, Feedback, Feedback-Formel und Check Out. Den Einstieg macht eine persönliche Story. Danach kommen Grundfragen, die du dir auch mit deinem Team stellen kannst: Was ist Feedback? Was sollte Feedback nicht sein? Und an welches richtig gute Feedback erinnerst du dich?
Dann geht es um die Frage, wo wir stehen, wenn wir Feedback bekommen. Die Folien verweisen auf den evolutionären Ursprung unserer Reaktion auf Feedback und spitzen es zu: Dein Gehirn lügt dich an. Die Formel im zweiten Teil setzt genau hier an.
Baustein 1: Aktives Zuhören
Der erste Teil der Happy Feedback Formel ist aktives Zuhören, angetrieben von Neugier. Die Folien teilen es in zwei Richtungen. Verstehen wollen heißt: nachfragen, klären, paraphrasieren. Resonanz geben heißt: weiterführen, verbalisieren, zusammenfassen.
Im Feedback-Gespräch bedeutet das: Bevor du selbst bewertest, stellst du sicher, dass du dein Gegenüber richtig verstanden hast, und zeigst das auch.
Baustein 2: Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch
Der zweite Teil kommt aus der Gewaltfreien Kommunikation, kurz GfK. Die Folien übersetzen sie in drei Satzanfänge: „Ich habe beobachtet, dass …“ für die Wahrnehmung, „Das wirkte auf mich …“ für die Wirkung und „Ich wünschte mir, dass …“ für den Wunsch.
So trennst du, was du gesehen hast, von dem, was es bei dir ausgelöst hat, und von dem, was du dir künftig wünschst. Zum Schluss setzen die Folien beide Bausteine zusammen: aktives Zuhören und GfK, verbunden mit dem Stichwort Filter.
Feedback im Team üben: dein erster Schritt
Die Formel passt überall dort, wo Feedback nicht nur im Jahresgespräch stattfindet, sondern im Alltag: im Team-Meeting, nach einem Projekt, zwischen Kolleg:innen. Ein erster Schritt: Formulier dein nächstes Feedback mit den drei Satzanfängen vor und frag danach nach, wie es angekommen ist. Die Folien liefern dir dafür die Vorlage.
Wenn alle im Team die drei Schritte kennen, habt ihr eine gemeinsame Sprache für Feedback. Das macht es leichter, Feedback regelmäßig einzuholen, statt erst im Konfliktfall darüber zu sprechen.
Häufige Fragen
Wie gebe ich konstruktives Feedback im Team?
Die Folien empfehlen drei Schritte aus der Gewaltfreien Kommunikation: Beschreib deine Wahrnehmung, die Wirkung auf dich und deinen Wunsch. Dazu kommt aktives Zuhören, damit du dein Gegenüber wirklich verstehst.




