Das nimmst du mit
- Lass Mitarbeitende wählen: 82 % finden inhaltlich individuelle Benefits wichtig, aber nur 17 % bekommen sie.
- Biete Benefits, die sich finanziell, zeitlich oder organisatorisch lohnen. Sonst nimmt sie niemand als Gewinn wahr.
- Kommunizier Benefits früh: auf der Karriereseite, in Stellenanzeigen und im Auswahlgespräch.
- Prüf die Entgeltoptimierung: Ihr Einsatz stieg laut Belohnungsstudie von 24 % auf 38 %.
Lade die Folien herunter, mit allen Zahlen aus der Belohnungsstudie und der Mercer-Studie zu flexiblen Benefits. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum Benefits im Recruiting wichtiger werden
Die Folien starten mit dem Arbeitskräftemangel. Laut Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der offenen Stellen, für die es rechnerisch keine passenden Arbeitssuchenden gab, von 744.399 im Juli 2021 auf 880.543 im Juli 2022. Entsprechend wichtiger werden Employer Branding und Mitarbeitergewinnung. Laut Bonago-Belohnungsstudie wuchs die Mitarbeitergewinnung als Ziel um 28 % zum Vorjahr.
Benefits spielen dabei eine große Rolle: 79 % der befragten Unternehmen schätzen sie als wichtig bis sehr wichtig für das Recruiting ein. Sie wollen sich damit von anderen Arbeitgebern abheben und qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber anziehen.
Flexible Benefits: Was Mitarbeitende wollen und was sie bekommen
Benefits wirken nicht bei allen gleich, sie müssen zur Lebenssituation passen. Eine Mercer-Studie aus 2020 zeigt die Lücke: 72 % der Mitarbeitenden finden zeitlich flexible Benefits wichtig, aber nur 12 % erhalten sie. 82 % finden inhaltlich individuelle Benefits wichtig, nur 17 % erhalten sie.
Damit ein Benefit ankommt, muss er sich finanziell, zeitlich oder organisatorisch lohnen. Viele Unternehmen bieten nur wenig Auswahl: Laut Belohnungsstudie 2022 bieten 54 % ihren Mitarbeitenden weniger als 4 Benefits an.
Diese Benefits setzen Unternehmen ein
Die Belohnungsstudie 2023 fragt nach den Instrumenten zur Motivation. Am häufigsten genannt sind betriebliches Gesundheitsmanagement mit 70 %, Sachbezug mit 69 % und Dienstrad mit 62 %. Dahinter folgen PGB und E-Ladestationen für Mitarbeitende. Viele Unternehmen planen weitere Benefits, damit Bewerbende mehr Auswahl haben.
Am stärksten wächst die Entgeltoptimierung. Ihr Einsatz stieg von 24 % im Jahr 2022 auf 38 % im Jahr 2023, ein Zuwachs von 58 %. Die Folien sehen darin den Wunsch, Mitarbeitende in der aktuellen Lage zu entlasten.
Flexible Benefits schon im Bewerbungsprozess zeigen
Benefits wirken nur, wenn Bewerbende sie kennen. Unternehmen kommunizieren sie vor allem auf der Karriereseite, in Stellenanzeigen und in Auswahlgesprächen. Die Folien gehen noch weiter: Talente bekommen schon nach dem ersten Bewerbungsgespräch einen Zugang zum Benefit-Portal, eine Erläuterung aller Benefits und eine Erklärung möglicher Gehaltsbausteine. So fühlen sie sich früh wertgeschätzt. Bonago stellt dafür das eigene Multi-Flex-Ben-Portal vor.
Dein erster Schritt: Prüf, ob deine Benefits in Stellenanzeigen und auf der Karriereseite konkret beschrieben sind und ob sie zu unterschiedlichen Lebenssituationen passen.
Häufige Fragen
Welche Benefits sind Mitarbeitenden wichtig?
Laut einer Mercer-Studie finden 72 % zeitlich flexible und 82 % inhaltlich individuelle Benefits wichtig. Entscheidend ist, dass Benefits zur Lebenssituation passen.
Wo sollte ich Benefits im Recruiting kommunizieren?
Die Folien nennen Karriereseite, Stellenanzeigen und Auswahlgespräche als die Kanäle, über die Unternehmen ihre Benefits an künftige Mitarbeitende kommunizieren.
Speaker
Mark Gregg
Bonago




