Das nimmst du mit
- Frag dich bei jeder Einstellung, ob Ähnlichkeit zur eigenen Person oder die Anforderungen der Stelle den Ausschlag geben.
- Leg Auswahlkriterien vor den Gesprächen fest, damit Sympathie nicht allein entscheidet.
Sieh dir die Folien zum Vortrag von Sebastian Koch über Homophilie bei Einstellungsentscheidungen an. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWas Homophilie im Recruiting bedeutet
Homophilie heißt: Gleich und gleich gesellt sich gern. Menschen fühlen sich zu anderen hingezogen, die ihnen in Herkunft, Werdegang, Interessen oder Auftreten ähneln. Im Recruiting kann das dazu führen, dass Bauchgefühl und Sympathie mehr Gewicht bekommen als die Anforderungen der Stelle. Für die Vielfalt im Team ist das ein Risiko, weil sich ähnliche Profile gegenseitig verstärken. Das betrifft nicht nur das Interview, sondern auch die Vorauswahl von Lebensläufen und Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk.
Die Folien zum Vortrag nähern sich dem Thema spielerisch. Sie zeigen unter anderem den Instagram-Account „Siblings or Dating?“, dessen Name die Frage schon stellt: Geschwister oder Paar? Was Koch daraus für Einstellungsentscheidungen ableitet, erfährst du in den Folien.
Wo du im eigenen Auswahlprozess ansetzen kannst
Der Vortrag gehört auf dem #RC23 Festival, der Recruiting Convention 2023 in Berlin, zum Themenfeld Diversity und Generationen. Wenn du Einstellungsentscheidungen fairer machen willst, beginnt der erste Schritt mit einer ehrlichen Frage im Team: Woran machen wir fest, dass jemand passt?
Hilfreich ist, die Kriterien vor den Gesprächen schriftlich festzulegen und nach dem Gespräch daran zu messen. So wird sichtbar, wo das Bauchgefühl die Entscheidung trägt. Sind mehrere Personen an der Auswahl beteiligt, lohnt es sich, die Einschätzungen erst getrennt festzuhalten und dann zu vergleichen.
Häufige Fragen
Was ist Homophilie bei Einstellungsentscheidungen?
Homophilie beschreibt die Neigung, Menschen zu bevorzugen, die einem ähnlich sind. Bei Einstellungen kann sie dazu führen, dass Teams immer gleichförmiger werden.
Speaker
Sebastian Koch




