Das nimmst du mit
- Übersetz Stellen in Kompetenzen, fachlich, methodisch, sozial und personal, statt nur Fachkenntnisse abzufragen.
- Prüf jede Zusatzanforderung wie 5 Jahre Großkonzern oder fließendes Englisch: Jede verkleinert dein Angebot an Kandidat:innen.
- Mach die Kompetenzen im Unternehmen transparent, damit internes Potenzial sichtbar wird.
- Öffne Rollen für Fachfremde, wie Hays mit dem Recruiting Bootcamp.
Lade die Folien herunter, mit der Angebot-Nachfrage-Logik, dem Kompetenzmodell und Stimmen aus dem Hays Recruiting Bootcamp. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum die Job-Logik das Recruiting ausbremst
Die Folien gehen zurück zu Frederick Taylor und Henry Ford. Fast jedes Unternehmen ist bis heute nach Funktionen aufgebaut, ganz unten stehen die Fachspezialisten. Recruiting sucht deshalb vor allem nach Fachkenntnissen, selbst für Junior-Positionen. IT-Systeme zementieren diese Job-Logik. Das Bild der Folien: Wir pressen einen Menschen in einen Kasten und interessieren uns für vielleicht 10 %, nämlich die Fachkenntnisse.
Am Beispiel einer gesuchten Recruiterin oder eines Recruiters zeigen die Folien, was dann passiert. Das Angebot ist begrenzt, und jede Zusatzanforderung verkleinert es weiter: 5 Jahre im Großkonzern, fließendes Englisch, kein Homeoffice. Mit wachsender Wirtschaft steigt die Nachfrage, das Angebot aber nicht, auch europaweit. Es fehlen nicht nur Fachkräfte, seit Jahrzehnten sinkt auch die Zahl der Auszubildenden. Gleichzeitig bekommt ein Lebenslauf 6 bis 10 Sekunden. Den demografischen Wandel nennen die Folien den Todesstoß für dieses Modell.
Kompetenzbasiertes Recruiting: vom Job-Titel zu Kompetenzen
Der Fachkräftemangel gilt laut Deloitte CFO Survey 2023 als größtes Risiko für Unternehmen, und Jobwechsel wird es weiter geben. Die Lösung der Folien: den Job in die Kompetenzen übersetzen, die er wirklich braucht. Gemeint sind fachliche, methodische, soziale und personale Kompetenzen. Das System lässt sich nicht von heute auf morgen ändern, aber jede Stelle kann so neu beschrieben werden.
Langfristig entsteht eine Organisation auf Basis von Kompetenzen. Recruiting wird Teil des HR-Ökosystems, von der Personalplanung über Beschaffung und Auswahl bis zu Beurteilung, Einsatz und Entwicklung. Wer die Kompetenzen im Unternehmen transparent macht, sieht auch das interne Potenzial.
Talentpool erweitern: das Recruiting Bootcamp von Hays
„Nutzt die Kompetenzen und erweitert euren Talentpool“, fordern die Folien. Als Hebel nennen sie Demographic Recruiting, Diversity Recruiting, International Recruiting, Re- und Upskilling, Internal Mobility und agile Organisationsformen. Dafür brauchst du das Management und das Business, und die überzeugst du nur über den Nutzen.
Wie das aussieht, zeigt das Hays Recruiting Bootcamp für Menschen aus anderen Berufen. Eine Teilnehmerin war vorher Pädagogin, eine andere Stimme sagt: „Ich kann meine Fähigkeiten unter Beweis stellen, obwohl ich absolut fachfremd bin.“ Für deinen Start heißt das: Nimm eine schwer besetzbare Stelle und beschreib sie über die benötigten Kompetenzen statt über Abschlüsse und Stationen im Lebenslauf.
Häufige Fragen
Was ist kompetenzbasiertes Recruiting?
Statt nach Job-Titel und Fachkenntnissen suchst du nach den Kompetenzen, die eine Aufgabe braucht: fachlich, methodisch, sozial und personal. So wird auch internes und fachfremdes Potenzial sichtbar.
Speaker
Alexander Figge
Hays




