Das nimmst du mit
- Prüf, ob dein Konfliktmanagement zur Gen Z passt. Das KIT hat deshalb ein eigenes Ausbildungscoaching an das bestehende System angehängt.
- Sprich nicht nur Azubis an: Das Coaching am KIT richtet sich auch an DHBW-Studierende, Ausbilderinnen, Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte.
- Zieh eine klare Grenze: Tiefgreifende Probleme, etwa mit psychischem Hintergrund, verweist das Coaching an geeignete Stellen.
- Nutz kollegiale Praxisberatung, damit Ausbildende aus verschiedenen Berufen voneinander lernen.
Lade die Folien des KIT herunter, mit Zielen, Arbeitsweise und der kompletten Themenliste des Ausbildungscoachings. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum das KIT ein Ausbildungscoaching für Azubis gestartet hat
Das KIT bildet in der beruflichen Ausbildung und im dualen Studium aus. Die Folien sprechen von multidimensionalen Herausforderungen. Vor 2023 gab es bereits ein Konfliktmanagementsystem (KMB), das aber nicht ausreichend auf die Bedürfnisse junger Menschen der Gen Z zugeschnitten war.
Deshalb startete am 01.09.2023 das Ausbildungscoaching als Ergänzung zum KMB. Der Fokus liegt auf Begleitung und Prävention im Ausbildungskontext. Zielgruppen sind Auszubildende, DHBW-Studierende sowie Ausbilderinnen, Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte. Die Abgrenzung ist klar: Das Coaching unterstützt vor allem die Arbeit in der beruflichen Ausbildung. Tiefgreifende Problematiken, etwa mit psychischem Hintergrund, verweist es an geeignete Stellen.
Angebot, Ziele und Arbeitsweise
Das Angebot nutzt Instrumente aus Einzel- und Gruppencoaching sowie aus der Erwachsenenbildung, situativ angepasst. Es hilft bei personellen und sozialen Konflikten und bei Herausforderungen in der Ausbildung und Ausbildungsbetreuung.
Die Ziele: Eigene Lösungen werden begleitet und gefördert, Strategien zur Selbsthilfe gestärkt, Selbstreflexion angeregt. Konflikte im beruflichen und schulischen Kontext sollen überwunden, Selbsteinschätzung und persönliche Kompetenzen entwickelt werden. Bei der Arbeitsweise nennen die Folien drei Rollen: Anregung und Impulse, Begleitung und eine Feuerwehrfunktion für akute Fälle.
Themen im Ausbildungscoaching: von Prüfungsangst bis Teamentwicklung
Die Themenliste ist breit. Bei Kommunikation geht es um Feedback und Beurteilung, die Verständigung zwischen Azubis und Betreuenden, Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie interkulturelle Verständigung. Bei Lehre um Didaktik, schwierige Lehrsituationen und die Struktur des Ausbildungsalltags. Beim Lernen um Prüfungsangst und Lampenfieber, Konzentration, Lernmethoden, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Persönliche Themen reichen von Stressbewältigung und Achtsamkeit über Belastungen außerhalb der Ausbildung bis zur Berufs- und Karriereberatung. Dazu kommen Teamentwicklung und die Anpassung der Ausbildungsorganisation.
Die O-Töne auf den Folien zeigen, was ankommt. Ausbilder schätzen die kollegiale Praxisberatung, weil sie abteilungsübergreifend auf Know-how und Best Practices zugreifen können. Azubis berichten von neuen Ideen, die sie ausprobieren wollen.
So startest du ein Coaching für deine Azubis
Das Modell passt zu Ausbildungsbetrieben, die schon Strukturen für Konflikte haben, aber merken, dass junge Menschen sie kaum nutzen. Der erste Schritt nach dem Vorbild des KIT: Zielgruppen festlegen, Ausbildende ausdrücklich einbeziehen und die Grenze zu therapeutischer Hilfe sauber ziehen. Ein Format wie die kollegiale Praxisberatung bringt Ausbildende aus verschiedenen Berufen an einen Tisch.
Häufige Fragen
Was ist ein Ausbildungscoaching?
Am KIT ist es ein Angebot mit Einzel- und Gruppencoaching für Azubis, DHBW-Studierende und Ausbildende. Es begleitet bei Konflikten und Herausforderungen in der Ausbildung und setzt auf Prävention.
Welche Themen deckt ein Coaching für Azubis ab?
Laut den Folien des KIT unter anderem Feedback, Prüfungsangst, Lernmethoden, Zeitmanagement, Stressbewältigung, Teamentwicklung und Karriereberatung.




