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Azubimarketing für die Gen Z: Warum TikTok allein nicht reicht

Azubimarketing für die Gen Z hört nicht bei ein paar lustigen Reels auf. Das EMBRACE-Whitepaper „Azubimarketing ist mehr als TikTok“ zeigt, warum Ausbildungsbetriebe heute um eine vielfältige Zielgruppe werben, wie Personas bei der Ansprache helfen und warum du die Eltern unbedingt mitdenken solltest.

  • Von EMBRACE
  • Format Whitepaper · Whitepaper #14
  • Jahr 2025
Azubimarketing für die Gen Z: Warum TikTok allein nicht reichtWhitepaper für Mitglieder · kostenlos

Das nimmst du mit

  1. Kenn dein Unternehmen: Nur wenn du weißt, was deine Mitarbeitenden begeistert, findest du echte Geschichten für Schulabgänger:innen.
  2. Sprich nicht alle gleich an: Hauptschulabgänger:innen und Abiturient:innen suchen Unterschiedliches. Personas helfen dir, die Ansprache anzupassen.
  3. Denk die Eltern mit: Für 75 % der Schulabgänger:innen sind sie eine zentrale Informationsquelle.
  4. Likes und Klicks sind keine Bewerbungen. Präsenz ist nur der erste Schritt, überzeugen musst du mit starken Inhalten und Ausdauer.

Lade das Whitepaper herunter, mit beiden Personas, der Basics-Checkliste und den Beispielen von ALDI SÜD, ROSSMANN und BMW. Kostenlos für Mitglieder.

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Warum Azubimarketing heute anders funktioniert

Die Bildungslandschaft in Deutschland hat sich stark verschoben. 1960 waren laut Whitepaper nur 6,1 % der Jugendlichen studienberechtigt, 2020 waren es 46,8 %. 1950 kamen auf 10 Studierende noch 75,5 Azubis, 2021 waren es nur noch 4,3. Gewonnen haben dabei fast alle, außer den Unternehmen, die Auszubildende suchen.

Für Ausbildungsbetriebe heißt das: Du musst dich für die Zielgruppe interessant machen. Nicht mit Lösungen nach dem Prinzip „one size fits all“, sondern mit Inhalten, die zu den Wünschen und Erwartungen junger Menschen passen. Sonst bleibt dein Ausbildungsangebot ein Geheimtipp.

Die Gen Z ist bunt: Personas statt Einheitsansprache

Die Gen Z ist kein einheitlicher Block. Von der talentierten Abiturientin über den kreativen Hauptschüler bis zum Schulabbrecher mit starken Ideen ist alles dabei. Statt Klischees über eine angeblich faule Generation zu wiederholen, rät das Whitepaper zu ehrlicher Kommunikation, die individuelle Persönlichkeiten respektiert. Employer Branding vergleicht das Whitepaper mit einer Einladung zu einer Party: Der beste DJ nützt nichts, wenn niemand kommen mag.

Das beginnt bei dir selbst. Welche Geschichten kannst du erzählen, was begeistert deine Mitarbeitenden, wie meistert ihr Herausforderungen? Erst wenn du weißt, wer du als Arbeitgeber bist, kannst du Identifikation anbieten. Erfundene Geschichten durchschaut die Zielgruppe sofort. Authentizität, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Klarheit zählen.

Für die Ansprache setzt das Whitepaper auf Personas. Hauptschulabgänger:innen suchen häufig Perspektive und Motivation, viele Abiturient:innen wollen wissen, ob sie ihre Pläne umsetzen können. Die Beispiel-Persona Emma ist ambitioniert, abenteuerlustig und kreativ, unsicher über die Zukunft und will eine Ausbildung, die zu ihren Interessen passt.

Azubimarketing für die Gen Z: Sei da, wo junge Menschen sind

Mit mehr als 320 Ausbildungsberufen fühlen sich viele Jugendliche im Informationsdschungel verloren. Auf ihren vertrauten Kanälen finden sie oft keine verständlichen und authentischen Infos. Deshalb sehen laut Bertelsmann Stiftung 87 % der Jugendlichen Stellenanzeigen als wichtigstes Informationsmedium, weil Alternativen fehlen.

Mach dein Ausbildungsangebot dort sichtbar, wo junge Menschen unterwegs sind: auf Social Media, beim Gaming oder im E-Sport, ohne die klassischen Medien zu vernachlässigen. Alle Inhalte und Prozesse müssen mobil funktionieren. Als gelungene Beispiele nennt das Whitepaper die Miniserie „Gen Z übernimmt“ von ALDI SÜD, in der echte Azubis zeigen, was sie draufhaben, und die ROSSMANN-Kampagne „bring the action“ mit eigenem Azubi-Song und einem Ausbildungscheck mit Gamification-Elementen.

Eltern gewinnen und die Basics sauber erledigen

Eltern sind für 75 % der Schulabgänger:innen eine zentrale Informationsquelle. Sie brauchen vor allem die Sicherheit, dass es ihrem Kind beim künftigen Arbeitgeber gut geht. Bei BMW berichten Eltern über die Erfahrungen ihrer Kinder und betonen Karrierechancen und gute Betreuung. Die Eltern-Persona Thomas, 51 Jahre alt, wünscht sich einen Arbeitgeber, der Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit nicht nur verspricht.

Zum Schluss liefert das Whitepaper eine Checkliste für die Basics: Welche Ausbildung bietest du an, welche Voraussetzungen gelten, welche Chancen gibt es danach, was stiftet Sinn, wie sieht der Arbeitsplatz aus und wer arbeitet dort? Fang mit diesen sechs Fragen an, bevor du in neue Kanäle investierst. Verständliche Infos zur Ausbildung, klar kommunizierte Karrierechancen und eine einladende Kultur schaffen die besten Voraussetzungen, um das Vertrauen junger Menschen zu gewinnen.

Häufige Fragen

Wie erreiche ich Azubis aus der Gen Z?

Sei dort sichtbar, wo junge Menschen unterwegs sind, etwa auf Social Media, beim Gaming oder im E-Sport, ohne klassische Medien zu vernachlässigen. Erzähl echte Geschichten und sorg dafür, dass alles mobil funktioniert.

Warum sollte ich im Azubimarketing die Eltern ansprechen?

Für 75 % der Schulabgänger:innen sind Eltern eine zentrale Informationsquelle. Wer ihnen zeigt, dass es ihrem Kind gut gehen wird, erhöht die Chancen, die Jugendlichen zu gewinnen.

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