Das nimmst du mit
- Nutz Livestreams für Employer Branding an Hochschulen: Bei CareerFairy stellen Mitarbeitende ihre Projekte und ihre Arbeitswelt direkt vor.
- Senk die Hürde zur Bewerbung: WhatsApp-Interviews und Sprachbewerbungen per Link oder QR-Code erreichen auch schwer erreichbare Zielgruppen.
- Mach Stellen dort sichtbar, wo gesucht wird: persomatch platziert Anzeigen über Google Ads, Google for Jobs und Google SEO.
- Denk Quereinstieg mit: Bootcamps wie neuefische qualifizieren Studienabbrecher:innen und Quereinsteiger:innen in zwölf Wochen für die IT.
Lade dir das Whitepaper mit allen 12 Startup-Profilen und dem CareerFairy-Interview als PDF herunter. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenZur selben Reihe gibt es das Webinar: Neue Recruiting-Tools: HR-Tech-Start-ups von WhatsApp-Bewerbung bis Livestream
Warum ein Überblick über HR-Tech Startups im Recruiting hilft
Die Digitalisierung von People & Culture läuft, und immer wieder kommen neue Anbieter mit technologischen Lösungen dazu. Viele Gründer:innen bringen Produkte auf den Markt, die mit Datenanalyse und KI die Beschaffung, Verwaltung und Bindung von Mitarbeitenden erleichtern. Das Angebot ist groß, der Überblick geht schnell verloren.
Das Whitepaper aus dem September 2023 stellt 12 Anbieter für das Recruiting vor, jeweils mit Gründungsjahr, Gründungsteam, Website und Kernnutzen. Viele Profile verweisen zusätzlich auf eine Podcast-Folge mit Saatkorn. Im Intro steht auch, dass EMBRACE seine Aktivitäten rund um HR-Tech ausbaut: Das Augsburger Startup Studyflix gehört seit diesem Sommer zu EMBRACE.
Junge Talente erreichen: Livestreams, Talentpools und Tech-Portale
CareerFairy, 2019 in Zürich gegründet, lässt Mitarbeitende ihre Projekte in interaktiven Livestreams vorstellen. Arbeitgebende erreichen so laut Whitepaper mehr als eine Million Studierende an über 270 europäischen Hochschulen. Case von candidate select, 2016 als Forschungsprojekt an der Uni Bonn entstanden, macht Studienabschlüsse vergleichbar und sorgt so für fairere Auswahl. Der Talentpool umfasst mehr als 80.000 Studierende und Young Professionals.
Get in betreibt get-in-IT.de und get-in-Engineering.de für den Berufseinstieg in Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Laut Whitepaper informieren sich dort monatlich mehr als 200.000 Tech-Talente, jede Woche kommen mehr als 550 neue Profile dazu. Slected.me ist ein KI-basierter Karriereratgeber mit Gehaltsvergleich, über den Unternehmen per Profilabgleich passende Kandidat:innen finden.
Bewerbung vereinfachen: WhatsApp, Sprache und Google
PitchYou ermöglicht Social Recruiting per WhatsApp: Kandidat:innen starten über Link oder QR-Code ein automatisiertes Interview auf dem Smartphone, ein Algorithmus unterstützt beim Matching. Talk'n'Job setzt auf Sprachbewerbungen für schwer erreichbare Zielgruppen wie Blue Collar. Der Anbieter nennt bis zu 40 % mehr Bewerbungen und bis zu 80 % geringere Kosten pro Einstellung.
persomatch bringt Stellenanzeigen über Google Ads, Google for Jobs und Google SEO nach oben, mit 500 bis 900 Suchwortkombinationen pro Ausschreibung. Aivy ist eine spielebasierte Karriere-App: Mit wissenschaftlich fundierten Challenges ermitteln Menschen ihr Stärkenprofil, Unternehmen nutzen es in der Auswahl. LizaHR baut mit KI branchenspezifische Recruiting-Marktplätze, etwa Klinikheld.de für Klinik- und Praxispersonal.
Fachkräfte finden und der erste Schritt mit HR-Tech
CodeControl ist eine IT-Freelancer-Plattform mit mehr als 750 Tech-Freelancern, die Infrastrukturplattform 9am hilft beim Finden, Managen und Bezahlen. neuefische bildet in Bootcamps Quereinsteiger:innen in zwölf Wochen zu Entwickler:innen oder Datenanalyst:innen weiter, am Ende steht eine vierwöchige Praxisaufgabe als digitales Gesellenstück. Searchtalent bietet Active Sourcing zur monatlichen Flatrate, unabhängig davon, wie viele Kandidat:innen eingestellt werden. Das Team sucht in Business-Netzwerken, Jobbörsen und Social Media und prüft per Telefoninterview, Video Call oder Auswahltest.
Im Interview erzählt Thomas Schulz, wie die Idee für CareerFairy an der ETH Zürich entstand: nach einer Karrieremesse und Hunderten wenig aussagekräftiger Jobanzeigen. Es fehlte ein Einblick in Echtzeit in die Arbeit von Mitarbeitenden. Für die Zukunft wünscht sich das Team mehr Mut bei Unternehmen, sich Nachwuchskräften ehrlich und authentisch vorzustellen, auch wenn nicht alles minutiös geplant ist. Als Trend nennt Schulz Recruiting über Landesgrenzen hinweg, getrieben von Remote Work und Fachkräftemangel.
Dein erster Schritt: Klär, wo dein Recruiting hakt, bei Reichweite, Bewerbungshürde oder Auswahl. Schau dir dann gezielt die Anbieter für diesen Engpass an. Die Angaben im Whitepaper geben den Stand von 2023 wieder.
Häufige Fragen
Welche HR-Tech Startups gibt es im Recruiting?
Das Whitepaper stellt 12 Anbieter vor, darunter CareerFairy, Aivy, PitchYou, Talk'n'Job, persomatch, Searchtalent und neuefische. Sie decken Employer Branding, Eignungsdiagnostik, Bewerbung per Smartphone und Active Sourcing ab.
Wie funktioniert Recruiting per WhatsApp?
Bei PitchYou aktivieren Kandidat:innen einen Link oder QR-Code und beantworten ein automatisiertes Interview auf dem Smartphone. Ein Algorithmus unterstützt anschließend beim Matching.




