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Karriere-Website optimieren: Erst den Job verkaufen, dann den Arbeitgeber

Du willst deine Karriere-Website optimieren und fragst dich, wo du anfangen sollst? Das EMBRACE Whitepaper #3 aus der Reihe „#How To“ dreht die Perspektive um: weg von der Startseite, hin zur Stellenanzeige, über die Kandidaten wirklich einsteigen. Es zeigt die drei Bausteine einer guten Karriere-Website und gibt dir Checklisten für Jobbörse und Anzeige.

  • Von EMBRACE
  • Format Whitepaper · Whitepaper #3
  • Datum 11.2020
Karriere-Website optimieren: Erst den Job verkaufen, dann den ArbeitgeberWhitepaper für Mitglieder · kostenlos

Das nimmst du mit

  1. Denk deine Karriere-Website von der Stellenanzeige aus. Dort steigen Kandidaten ein, nicht auf der Startseite.
  2. Verkauf zuerst den passenden Job, dann den Arbeitgeber. Werte und Mission kommen nach Benefits, Team und Arbeitsumfeld.
  3. Halte Jobtitel unter 65 Zeichen und Anzeigentexte unter 2.000 Zeichen und setz einen gut sichtbaren Bewerben-Button.
  4. Verschlagworte deinen Employer-Branding-Content, damit er neben den passenden Stellenanzeigen und Filtern der Jobbörse erscheint.

Lade das komplette Whitepaper als PDF herunter, mit den Checklisten für Jobbörse und Stellenanzeige und den Klickweg-Grafiken. Kostenlos für Mitglieder.

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Warum Karriere-Websites oft an Kandidaten vorbeigehen

Das Whitepaper startet mit einer Beobachtung: Karriere-Portale werden selten aus einem Guss gedacht. Die Employer-Branding-Seite kümmert sich um Arbeitgebermarke und Content, das Recruiting packt die Jobbörse mit den Stellenanzeigen dazu. Beide werben um dieselbe Zielgruppe, reden aber zu selten miteinander.

Das Bild dazu ist ein Mobile über dem Kinderbett. Die Eltern sehen von oben hübsche Stofftiere, das Baby von unten etwas ganz anderes. Genauso schauen Agentur und Auftraggeber auf die Startseite. Kandidaten kommen aber über die Stellenanzeige, und dieser Anblick ist oft wenig attraktiv.

Die Stellenanzeige ist der Einstieg in die Karriere-Website

Das Whitepaper zieht die Parallele zum Online-Shopping. Wer einen Kaffeevollautomaten sucht, klickt sich nicht erst durch Werte und Firmenprofil. Bei der Jobsuche ist es genauso: Analysen von Karriere-Websites mit ordentlichem Tracking zeigen, dass mehr als 90 Prozent aller Klicks direkt auf die Stellenbörse gehen oder, meist über Google, direkt auf eine Stellenanzeige. Genau dort endet die Candidate Journey allzu oft, weil attraktive Aussichtspunkte fehlen.

Daraus folgt die Kernregel: Verkauf dem Kandidaten zuerst den passenden Job und informier danach über dich als Arbeitgeber. Nach der Anzeige interessieren Benefits, Gehalt, Team und Arbeitsumfeld, dann Anfahrt, Kantine und Onboarding. Erst danach zählt, wofür das Unternehmen steht. Der Content aus dem Employer Branding bleibt wichtig, nur die Reihenfolge ändert sich. Das Whitepaper nennt das: die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Drei Bausteine: Jobbörse, Stellenanzeige, Karriere-Website

Die Jobbörse ist der Online-Shop des Recruitings. Im Vergleich zu großen Online-Shops wirken selbst die Stellenbörsen großer Unternehmen laut Whitepaper fast mittelalterlich. Vorn soll sie schlank und einfach sein, die Arbeit passiert im Back-End mit Tracking, A/B-Testing und Retargeting. Wichtig sind laut Whitepaper unter anderem mobile Optimierung, schnelle Ladezeiten, Auffindbarkeit über Google, Google for Jobs, Indeed und Kimeta sowie Suchkriterien in dieser Reihenfolge: Ort, Fachbereich, Erfahrungslevel. Dazu kommen Job-Warenkorb und E-Mail-Abo.

Die Stellenanzeige ist der Shop-Artikel. Das Whitepaper empfiehlt marktgängige Jobtitel unter 65 Zeichen, suchmaschinenoptimierte Texte unter 2.000 Zeichen, eine anschauliche Aufgabenbeschreibung, klare Benefits, einen kurzen Blick auf Kultur und Werte und einen prominenten Bewerben-Button. Der Merksatz: Wird die Anzeige nicht gefunden, kommt kaum jemand. Ist sie schlecht geschrieben, bewirbt sich kaum jemand.

Der dritte Baustein ist ein System, das Content passend zur Anzeige ausspielt: die Werkstattvorstellung für Schüler, das Expat-Team für den Consultant, das Gruppeninterview mit dem künftigen Team für den Software-Architekten. Dafür muss jedes Content-Element verschlagwortet sein.

Karriere-Website optimieren: So startest du

Das Whitepaper rät zu ambitionierten Zielen und machbaren ersten Schritten. Prüf jeden Euro und jede Stunde, die du investierst, gegen eine Maxime: Die Karriere-Website wird aus Sicht der Kandidaten konzipiert.

Ein guter Anfang ist, die Filterkriterien deiner Stellenbörse aus Kandidatensicht zu überprüfen. Know-how und Technik sind laut Whitepaper am Markt verfügbar, die Budgets auch für HR-Abteilungen erreichbar. Rechne die Kosten mit: Je mehr Interessierte du auf dem Weg zur Bewerbung verlierst, desto mehr Reichweite musst du über externe Stellenbörsen teuer einkaufen. Mit optimierten Anzeigen und passendem Content rund um die Anzeige verschaffst du dir einen Vorsprung gegenüber vielen Wettbewerbern.

Häufige Fragen

Was gehört auf eine gute Karriereseite?

Laut Whitepaper drei Bausteine: eine schlanke, gut auffindbare Jobbörse, gut geschriebene Stellenanzeigen und ein System, das passenden Arbeitgeber-Content rund um die jeweilige Anzeige zeigt.

Wie lang sollte eine Stellenanzeige sein?

Das Whitepaper nennt als Richtwert unter 2.000 Zeichen Text und einen marktgängigen Jobtitel unter 65 Zeichen.

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