Das nimmst du mit
- Betrachte deine Ausbildung auf der grünen Wiese, also ohne die gewohnten Abläufe als gesetzt anzunehmen.
- Bind deine Ausbildenden von Anfang an als Multiplikatoren ein.
- Führ Azubis Schritt für Schritt an Eigenverantwortung heran, etwa über Projekte, Mentoren und selbstorganisiertes Arbeiten.
- Bedien beide Wünsche der Gen Z: 34% wollen ihre Arbeitszeit frei gestalten, 47% wünschen sich feste und verlässliche Zeiten.
Lade die Folien herunter, mit der Gegenüberstellung von New Work und Berufsausbildung, den Studienzahlen und den Praxisbeispielen. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenNew Work und Ausbildung: zwei Welten im Vergleich
Die Folien stellen die Prinzipien direkt gegenüber. New Work steht für Selbstbestimmung, Flexibilität, sinnstiftende Arbeit, Vernetzung, kontinuierliches Lernen, Transparenz und neue Führungskonzepte. Die klassische Berufsausbildung setzt dagegen auf klare Vorgaben, Rahmenpläne und feste Arbeitszeiten.
Dazu kommt der Grundsatz „Alle müssen alles absolvieren“. Azubis haben wenig Kontakt zu Menschen außerhalb des Ausbildungspersonals, lernen etwa nach der 4-Stufen-Methode, haben wenig Mitbestimmung und erleben eine klare Hierarchie. Diese Gegensätze sind der Ausgangspunkt. Der Vortrag fragt deshalb: Wie geht beides zusammen?
Will die Gen Z überhaupt New Work?
Die Antwort liefern Zahlen aus der STARTKLAR Schülerstudie 2023. 85% möchten, dass die Arbeit interessant ist und Spaß macht. 74% wünschen sich Arbeitszeiten, die sich gut mit dem Privatleben vereinbaren lassen. 55% möchten den Beruf überall ausüben können, und 49% ist es wichtig, dass der Beruf einen hohen gesellschaftlichen Wert hat.
Beim Thema Arbeitszeit zeigt sich ein gemischtes Bild. 34% möchten ihre Arbeitszeit frei gestalten, 47% dagegen feste und verlässliche Arbeitszeiten. New Work in der Ausbildung heißt also nicht, alle Strukturen abzuschaffen, sondern Spielräume zu schaffen.
Konzepte für New Work in der Ausbildung
Der Vortrag setzt auf drei Ebenen an: Kultur, Technologien sowie Konzepte und Methoden. Als konkrete Ansätze nennen die Folien projektbasiertes Ausbilden, Mentoren und Coaches, Home Office für Theorie, Coffee & Learn und selbstorganisiertes Arbeiten.
Drei Praxisbeispiele zeigen, wie das aussehen kann: eine Kreativwerkstatt, Home Office in der Ausbildung und eine Azubi-Woche. Wie sie umgesetzt sind, siehst du in den Folien.
Drei Tipps für New Work in deiner Ausbildung
Zum Schluss gibt Schmitz drei Tipps zur Umsetzung. Erstens: Betrachte die Ausbildung auf der grünen Wiese. Zweitens: Bind die Ausbildenden als Multiplikatoren ein. Drittens: Führ Auszubildende Schritt für Schritt an Eigenverantwortung heran.
Für den Start kannst du die Gegenüberstellung aus dem Vortrag als Checkliste nutzen. Markier für jedes Prinzip, wo deine Ausbildung heute steht, und such dir eines aus, bei dem du mit einem kleinen Projekt beginnst, etwa einem Theorietag im Home Office oder einem festen Coffee & Learn.
Häufige Fragen
Was bedeutet New Work in der Ausbildung?
Laut Folien mehr Eigenverantwortung, Flexibilität, Vernetzung und Mitbestimmung für Azubis. Konkrete Ansätze sind projektbasiertes Ausbilden, Mentoren, Home Office für Theorie und selbstorganisiertes Arbeiten.
Wollen Azubis feste Arbeitszeiten?
Laut STARTKLAR Schülerstudie 2023 wünschen sich 47% feste und verlässliche Arbeitszeiten, 34% möchten sie frei gestalten. 74% wollen Arbeitszeiten, die gut zum Privatleben passen.
Speaker
Claudia Schmitz
Intercommotion




