Das nimmst du mit
- Halt die Reihenfolge ein: erst die Strategie, dann die OKRs, dann die Initiativen.
- Starte eine Initiative nur, wenn sie ein Key Result beeinflusst. So bleibt jeder Fortschritt messbar.
- Vereinfache dein Bewerbungsformular: Von 100 begonnenen Bewerbungen werden laut Folien im Schnitt nur 30 abgeschlossen.
- Setz auf asynchrone Vorauswahl: Kandidat:innen beantworten Fragen, wann und wo sie wollen, das Hiring-Team prüft gemeinsam.
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Kostenlos beitretenWarum TA-Initiativen oft an der Strategie vorbeilaufen
Strategischer Partner heißt laut den Folien: Alles, was du und dein Team tun, zahlt auf die Unternehmensstrategie ein. Oft klappt das nicht, aus drei Gründen. Initiativen tragen nicht zu den strategischen Zielen bei, ihr Fortschritt lässt sich nicht messen, und das Team übernimmt keine Verantwortung.
Die Lösung folgt vier Fragen: Was müssen wir ändern, damit das Unternehmen gewinnt? Woran messen wir das, und welche Zielwerte setzen wir? Was müssen wir tun, um sie zu erreichen? Und wie arbeiten wir so, dass alle im Team an diesen Initiativen arbeiten? OKRs liefern dafür die Struktur: Das Objective sagt, wo du hinwillst. Das Key Result zeigt, ob du vorankommst. Die Initiative beschreibt, was du dafür tust.
OKR im Recruiting: ein Beispiel von der Strategie bis zur Maßnahme
Die Unternehmensstrategie im Beispiel: Gewinne steigern, indem die Firma die besten Märkte bearbeitet und Prozesse verschlankt. Das Objective des TA-Teams: die besten verfügbaren Kandidat:innen einstellen und dabei die Kosten im Blick behalten. Die Key Results: Kosten pro Bewerbung um 20 % senken, 80 % mehr Bewerbende gewinnen, Time-to-Hire um 50 % verbessern.
Für die Kosten pro Bewerbung zeigen die Folien, dass Jobbörsen weniger Traffic bekommen und passive Kandidat:innen wichtiger werden. Mögliche Initiativen sind KI-gestütztes Performance Marketing, KI-Unterstützung für ansprechende Stellenanzeigen und eine KI-gesteuerte Budgetverteilung. Im Rechenbeispiel bringen 75 € zunächst 7 Kandidat:innen (Ø CPA 10,71 €), nach der Optimierung 9 (Ø CPA 8,33 €).
Für mehr Bewerbungen setzen die Folien beim Abbruch an: 70 % aller Bewerbungen werden abgebrochen. Gründe sind veraltete Formulare, zu viele Fragen, Login-Masken und dieselben Fragen für alle Jobs. Ein einfacher Prozess steigerte die Conversion Rate um 80 %, über alle Zielgruppen hinweg. 92 % der Bewerbenden fanden ihn besser als andere.
Für die Time-to-Hire nennen die Folien drei Bremsen: aufwendiges Pre-Screening, die Angst, die Richtigen zu übersehen, und die zähe Terminabstimmung mit Hiring Managern. Asynchrone Prozesse lösen das. Das Ergebnis laut Folien: 92 % Zeitersparnis im Pre-Screening, eine um 50 % schnellere Einstellung und höhere Bindung, weil der Cultural Fit früh geprüft wird.
So startest du mit OKRs in deinem TA-Team
Die Folien schließen mit drei Takeaways: Strategie, OKRs und Initiativen in dieser Reihenfolge. Jede neue Initiative muss ein Key Result beeinflussen. Und die Arbeitsweise muss so organisiert sein, dass alle jeden Tag wissen, was zu tun ist. Grundlage ist volle Transparenz darüber, wie effizient deine Bewerbungsprozesse laufen. Für den ersten Schritt nimmst du die aktuelle Firmenstrategie, formulierst daraus ein Objective für dein TA-Team und legst, wie im Beispiel, drei messbare Key Results fest.
Häufige Fragen
Was sind OKRs im Recruiting?
OKRs (Objectives and Key Results) sind eine Managementmethode, mit der sich dein Team auf die wichtigsten Prioritäten des Unternehmens konzentriert. Im Recruiting übersetzt du die Firmenstrategie in ein TA-Objective, messbare Key Results und konkrete Initiativen.
Wie senke ich die Time-to-Hire?
Die Folien setzen auf asynchrone Prozesse: Kandidat:innen beantworten Vorauswahlfragen zeitlich flexibel, das Hiring-Team prüft die Ausgewählten gemeinsam und schneller.
Speaker:innen
Dimitri Knysch
Co-CEO / Cammio
Frank Smit
cammio, smartapply & loach
Pascal Hoheisel
cammio, smartapply & loach




