Das nimmst du mit
- Fall nicht mit der Tür ins Haus: Erzähl erst von Kultur, Team und Alltag, bau die Stelle in den Call to Action ein und setz den Link in die Kommentare.
- Bleib in den ersten 90 Minuten nach dem Posten im Feed aktiv und bearbeite deinen Beitrag nicht.
- Zeig Mitarbeitenden ihren eigenen Nutzen: Positionierung als Ansprechperson der Branche, neue Kontakte und Sichtbarkeit überzeugen mehr als jede Pflicht.
- Starte im Team mit Kickoff und klaren Themen. Am Anfang reichen laut Folien 2 bis 3 Stunden pro Woche.
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Kostenlos beitretenWarum Personal Branding auf LinkedIn im Recruiting wirkt
Geisler kommt aus der Praxis: Als Head of Talent Acquisition und Employer Branding in einem Marketing-Start-up ist das Team von 25 auf 40 Mitarbeitende gewachsen, in weniger als 6 Monaten. 25 % der Bewerbungen kamen dort über Personal Branding und Corporate Influencing auf LinkedIn.
Die Folien zeigen, warum das funktioniert. Ein Stellenposting ist in 20 Minuten erstellt und kostenlos. Es verbindet Recruiting und Employer Branding, schafft einen persönlichen Touchpoint und baut schnell Vertrauen auf. Bewerbende haben direkt eine Ansprechperson und bekommen authentische Eindrücke vom Unternehmen.
So wird aus einer Stellenanzeige ein LinkedIn-Post
Der wichtigste Rat: nicht mit der Tür ins Haus fallen. Entwickle eine Storyline und gib Einblick in Kultur, Team und tägliche Herausforderungen. Wie läuft es bei euch, was macht ihr anders, welche Aufgaben stehen an? So baust du eine Brücke zwischen dir und dem Unternehmen. Das eigentliche Anliegen steckt im Call to Action, der Stellenlink kommt in die Kommentare.
Für jeden Beitrag gilt: eine Headline, die neugierig macht, Absätze und Aufzählungen, am Ende ein Call to Action und 3 bis 5 Hashtags. Die Lesedauer liegt bei höchstens einer Minute, dazu ein Bild in hoher Auflösung. Eine Chatgruppe mit Kolleg:innen hilft, sich gegenseitig zu unterstützen.
Praxisfall Bosch: Recruiter:innen werden sichtbar
Bei Bosch nutzten Mitarbeitende LinkedIn nur vereinzelt. Der People Acquisition Campus wollte intern und extern stärker wahrgenommen werden. Die Motivation war da, die Umsetzungsstrategie fehlte. Der Weg: ein Kickoff mit 10 Recruiter:innen, eine individuelle Personal-Branding-Strategie, Sichtbarkeit als Unternehmen unter #LikeABOSCH, dann Aufbau von Followern und Reichweite bis zu ersten Recruiting-Erfolgen. Zwei Beispielposts auf den Folien kommen auf 111 und 303 Reaktionen.
LinkedIn-Algorithmus und Personal Branding: so startest du
Die Folien nennen klare Regeln. Poste Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 09:15 Uhr oder zwischen 11:15 und 12:00 Uhr. Foto schlägt Umfrage, Carousel, Text und Video. Externe Links gehören in die Kommentare, zwischen zwei Posts liegen mehr als 24 Stunden, und du erwähnst nie mehr als drei Personen. Bei fremden Beiträgen gilt: erst kommentieren, dann reagieren.
Für den Start empfehlen die Folien sechs Schritte: Kickoff, Themen definieren, Profil aufwerten, Netzwerk aufbauen, erste Posts als Team und dann Recruiting mit der eigenen Community. Das Fazit: Eine Personal Brand steckt in allen von uns.
Häufige Fragen
Wie poste ich eine Stellenanzeige auf LinkedIn richtig?
Erzähl eine kurze Geschichte über Team, Kultur und Aufgaben und bau die Stelle in den Call to Action ein. Den Link zur Stellenanzeige setzt du in die Kommentare.
Wann sollte ich auf LinkedIn posten?
Laut Folien Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 09:15 Uhr oder zwischen 11:15 und 12:00 Uhr. Bleib danach 90 Minuten im Feed aktiv.
Speaker
Johanna Geisler
Yoyaba




