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EF24Festival-Session · Recruiting & Active Sourcing · Daten & Studien

Quality of Hire: Warum Unternehmen und Kandidaten gut auswählen müssen

Quality of Hire gerät unter Druck, wenn jede Bewerbung zählt und Unternehmen alle Hürden abbauen. Joachim Diercks von Cyquest stellt in den Folien vom EMBRACE Festival 2024 die Frage, wie Unternehmen und Kandidaten trotzdem gute Auswahlentscheidungen treffen, und zeigt, wo Gamification und Orientierung helfen.

  • Mit Joachim Diercks
  • Von Cyquest
  • Format Festival-Session · EMBRACE Festival 2024
  • Jahr 2024
Quality of Hire: Warum Unternehmen und Kandidaten gut auswählen müssenFolien für Mitglieder · kostenlos

Das nimmst du mit

  1. Bau nicht jede Hürde ab: Laut den Folien wird die Auswahl sonst irgendwann Zufall, und wenn jeder genommen wird, wird es teuer.
  2. Verlass dich nicht darauf, dass Upskilling schwache Auswahlentscheidungen später ausgleicht.
  3. Nutz Gamification, um die Akzeptanz von Auswahlverfahren zu erhöhen, aber nur mit inhaltlichem Bezug zum Job.

Lade die Folien von Joachim Diercks herunter, mit dem Dilemma aus Validität und Akzeptanz und den Studienbelegen zur Gamification. Kostenlos für Mitglieder.

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Quality of Hire im Bewerbermarkt: Warum Auswahl jetzt zählt

Der Arbeitsmarkt ist ein Bewerbermarkt. Im Fachkräftemangel wirkt jede zusätzliche Bewerbung wie ein Gewinn, und viele Unternehmen bauen deshalb Hürden im Bewerbungsprozess ab. Die Folien von Joachim Diercks fragen: Alle Hürden weg? Ihre Antwort ist eine Warnung. Irgendwann wird die Besetzung Zufall.

Dazu passt die Frage, ob Recruiting wie Sales funktioniert. Wer nur auf möglichst viele Abschlüsse schaut, verliert die Qualität der Besetzung aus dem Blick. Die Folien halten fest: Wenn jeder genommen wird, wird es teuer. Die Hoffnung, Upskilling werde das schon richten, kommentieren sie mit einem knappen „Äh, nein“.

Das Dilemma: Validität gegen Akzeptanz

Im Zentrum steht ein Spannungsfeld, das jedes Recruiting-Team kennt. Auf der einen Seite die Quality of Hire und die Validität eines Verfahrens. Auf der anderen Seite die Candidate Experience und die Akzeptanz durch Bewerbende. Die Folien setzen hinter das Wort Dilemma bewusst ein Fragezeichen.

Ein Weg aus dem Dilemma ist Gamification. Steigert sie die Akzeptanz? Die Folien sagen: ja, und noch einiges mehr, wenn sie einen inhaltlichen Bezug hat. Spielerische Elemente sind also kein Selbstzweck. Als Belege nennen sie Studien von Ohlms, Melchers, Lievens und Kanning sowie von Ohlms, Voigtländer, Melchers und Kanning aus dem Jahr 2023.

Orientierung statt Selektion

Am Ende steht ein Perspektivwechsel: Orientierungsdiagnostik statt reiner Selektionsdiagnostik. Gute Auswahlentscheidungen treffen nach dem Titel des Vortrags Unternehmen und Kandidaten gemeinsam. Cyquest arbeitet laut eigener Vorstellung genau in diesem Feld: mit Online-Assessments, Self-Assessments, Verfahren zur Berufsorientierung, zur Studierendenauswahl und zur Studienorientierung, angepasst an einzelne Unternehmen und Hochschulen.

Für deine Praxis heißt das: Prüf dein Auswahlverfahren aus beiden Richtungen. Hilft es dir, die Passung einzuschätzen? Und hilft es Bewerbenden, selbst zu erkennen, ob der Job zu ihnen passt? Ein erster Schritt: Statt Hürden einfach zu streichen, ergänzt du einen Orientierungs- oder Self-Assessment-Teil mit echtem Bezug zum Job. Das stärkt die Akzeptanz und liefert dir trotzdem eine Grundlage für die Entscheidung.

Häufige Fragen

Erhöht Gamification die Akzeptanz von Auswahlverfahren?

Laut den Folien von Joachim Diercks ja, wenn die spielerischen Elemente einen inhaltlichen Bezug haben. Belegt wird das mit Studien aus dem Jahr 2023.

Speaker

Joachim Diercks

Cyquest

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