Das nimmst du mit
- Nutz X-Ray-Suchen, etwa site:linkedin.com mit Ort und Jobtitel, und lass jede Suche in Google und Bing laufen.
- Such Entwicklerinnen und Entwickler dort, wo sie aktiv sind: auf GitHub und StackOverflow, gefiltert nach Programmiersprache und Stadt.
- Mapp über Unternehmen: Teamseiten, frühere Arbeitgeber deiner Mitarbeitenden und Layoff-Tracker zeigen, wo Talente sitzen.
- Geh in Communities: Slack, Discord, Meetups und Expat-Gruppen auf Facebook bringen dich an lokale Talente.
Lade das komplette Arbeitsblatt herunter, mit allen Tools, Suchbefehlen und Links für dein nächstes Talent Mapping. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenTalent Mapping beginnt mit dem Markt
Das Arbeitsblatt startet mit Basis-Tools. LinkedIn Talent Insights liefert kostenpflichtig Daten zum Markt, Numbeo kostenlos lokale Einblicke wie Lebenshaltungskosten. Für X-Ray-Suchen verweist Pavlova auf Booleanstrings. Dazu kommen eine Chrome-Erweiterung zum Auslesen von Webseiten und eine Erweiterung, die mehrere Plattformen gleichzeitig durchsucht.
Beim Ort geht es los. Mit X-Ray-Suchen findest du LinkedIn-Profile über Google oder Bing, etwa mit site:linkedin.com, einem Land und einem Jobtitel wie „Java Developer“. Ein Tipp aus der Liste: Such auch nach Namen in der jeweiligen Landessprache. Für Marktwissen helfen gezielte Suchen nach Talent-Reports und Layoffs, zum Beispiel im Artikelarchiv von Recruiting Brainfood.
Tech-Talente auf GitHub, StackOverflow und Social Media
Für Entwicklerinnen und Entwickler listet das Arbeitsblatt viele Wege. Die erweiterte GitHub-Suche filtert nach Sprache und Ort. X-Ray-Suchen auf GitHub nutzen Textbausteine, die nur auf Profilseiten stehen. Auch Readme-Dateien verraten Ort und Pronomen. GitHub Trending und Git Awards zeigen besonders aktive Entwickler. Bei StackOverflow findest du Nutzer nach Stadt, per X-Ray oder über fertige Datenabfragen.
Weitere Quellen sind die erweiterte Suche auf Twitter, Followerwonk für Bios, Dev.to für Repos und Tech-Talks, Blogs über Tech-Hubs und lokal beliebte Netzwerke wie WeChat, Telegram oder Polywork.
Talent Mapping über Hochschulen, Unternehmen und Communities
Bei der Ausbildung helfen Rankings, Wikipedia-Listen von Universitäten, Datenbanken mit Abschlussarbeiten und Lernplattformen mit Tutorinnen und Tutoren. Bei Unternehmen schaust du auf Team- und Forschungsseiten, Airtable-Listen, Organigramme und frühere Arbeitgeber deiner Mitarbeitenden. Suchen nach „ex-Google“, Branchenrankings und Layoff-Tracker zeigen, wo sich gerade etwas bewegt.
In Communities findest du Talente auf Slack, Discord, über „awesome“-Listen, in Gruppen wie PyLadies oder SheCodes, in Expat-Gruppen auf Facebook und auf Meetups.
Suchkriterien schärfen und loslegen
Zum Schluss geht es um die Kriterien: Jobtitel per Boolean Builder, Abschlüsse, Zertifikate über Hashtags auf LinkedIn oder Sätze wie „I'm AWS certified“, je nach Ort beliebte Programmiersprachen, ungenutzte Talente aus Nachbarbranchen, Remote oder hybrid, ähnliche Tech-Stacks, Podcasts, Konferenzen und YouTube-Kanäle.
Dein erster Schritt: Nimm eine offene Tech-Rolle, leg Ort und Tech-Stack fest und arbeite die Liste von oben nach unten durch. So entsteht eine Karte des Markts, bevor du die erste Nachricht schreibst.
Häufige Fragen
Was ist eine X-Ray-Suche im Recruiting?
Mit einer X-Ray-Suche durchsuchst du über Google oder Bing gezielt eine Plattform, zum Beispiel mit site:linkedin.com plus Ort und Jobtitel. Das Arbeitsblatt zeigt das auch für GitHub und StackOverflow.
Wie finde ich Entwickler auf GitHub?
Über die erweiterte GitHub-Suche nach Sprache und Ort, über X-Ray-Suchen mit Textbausteinen von Profilseiten und über die Liste der Trending Developers.
Speaker
Alla Pavlova
Tech & Art Talent Sourcing – Riot Games




