Das nimmst du mit
- Benenne Jobs so, wie deine Zielgruppe sucht. Tools wie Sistrix, Semrush oder der Google Ads Keyword Planer zeigen dir die besten Jobtitel.
- Mach Stellen an verschiedenen Standorten einzigartig, etwa mit einer Beschreibung des Einsatzorts. Ideal sind mehr als 60 Prozent eigene Inhalte.
- Veröffentliche deine Karriereseite in einem Ordner der Hauptdomain statt auf einer Subdomain. Google bewertet die Hauptdomain stärker.
- Leite die Adressen besetzter Stellen weiter, statt Bewerbende auf einer 404-Fehlerseite landen zu lassen: 301 dauerhaft, 302 temporär.
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Kostenlos beitretenWarum Karriereseite SEO über deine Bewerbungen entscheidet
Google ist die erste Anlaufstelle bei der Jobsuche. Die Folien nennen 73,2 Prozent aller Jobsuchenden, die ihre Suche bei Google beginnen, und 84,3 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die dort nach einem Ausbildungsplatz suchen. Der Marktanteil von Google liegt laut Folien bei 88 Prozent, in der mobilen Suche bei 96 Prozent.
Dem steht ein klarer Befund gegenüber: Über 90 Prozent aller Karriereseiten sind unsichtbar. Gemessen wird das mit dem Sichtbarkeitsindex. Der Wert zeigt, wie oft eine Website bei wichtigen Suchbegriffen auf guten Positionen erscheint, und berücksichtigt Platzierung, Suchvolumen und Klickwahrscheinlichkeit.
Jobtitel, Duplicate Content, Domain: die technischen Stolperfallen
Grund eins ist der falsche Jobtitel. Viele Stellen heißen so, wie das Unternehmen sie intern nennt, nicht so, wie gesucht wird. Die Folien fragen, welcher Titel für einen Staplerfahrer am besten passt: Staplerfahrer, Flurförderzeugführer oder Senior Internal Transport Manager. Ein weiteres Beispiel: Ausgeschrieben wird ein Kundenservicemitarbeiter, gesucht werden Call Center Agents.
Grund zwei ist Duplicate Content. Multiposting über Jobbörsen und fast identische Texte für dieselbe Stelle an mehreren Orten lassen Jobboard und Karriereseite gegeneinander antreten. Die Lösung: Texte umschreiben und erweitern, Multiposting reduzieren, den Datenfeed anpassen und im besten Fall mit eigenen Stellen direkt bei Google sichtbar werden.
Dazu kommen lange Ladezeiten und schwache Core Web Vitals. Das kostenlose Tool Google PageSpeed Insights liefert die Empfehlungen für die technische Optimierung. Subdomains behandelt Google wie eigenständige Seiten. Die Folien raten deshalb zu einem Ordner wie /karriere auf der Hauptdomain.
Onsite-Optimierung, Nutzersignale und Content
Oft fehlen die Grundlagen der Onsite-Optimierung: Title Tag, Meta Description, H1, Inhaltsstruktur, relevante Keywords, sprechende URLs, Verlinkungen und Meta Robots. Auch robots.txt und sitemap.xml sind häufig nicht vorhanden oder veraltet. Prüf regelmäßig in der Google Search Console, welche Seiten in den Index sollen.
Nutzersignale sind ein wichtiger Rankingfaktor: Klicken Menschen, bleiben sie oder springen sie sofort zurück? Eine gute User Experience verbessert das Ranking, ein Bewerbungsformular mit vielen Pflichtfeldern wirkt dagegen. Beim Content empfehlen die Folien Landingpages für Berufe, Karrierelevel, Arbeitszeitmodelle, Funktionsbereiche und Standorte, aufgebaut nach dem Suchverhalten der Zielgruppe.
Strukturierte Daten nach schema.org ergänzen das. Als wichtigsten Typ nennen die Folien JobPosting, dazu unter anderem Organization, FAQPage, BreadcrumbList und VideoObject. Google und LLMs lieben strukturierte Daten, heißt es dort.
Erster Schritt: Prüf die Sichtbarkeit deiner Karriereseite
Starte mit einer Bestandsaufnahme. Such deine wichtigsten Jobs so, wie Bewerbende sie googeln, und schau, ob deine Karriereseite auftaucht. Prüf dann Jobtitel, doppelte Inhalte und Weiterleitungen für besetzte Stellen. Technik, Domainstruktur und strukturierte Daten klärst du im nächsten Schritt mit IT oder Agentur.
Häufige Fragen
Warum wird meine Karriereseite bei Google nicht gefunden?
Häufige Gründe laut den Folien: Jobtitel, die niemand sucht, doppelte Inhalte durch Multiposting, lange Ladezeiten, eine Subdomain statt eines Ordners auf der Hauptdomain und fehlende Onsite-Optimierung.
Subdomain oder Ordner für die Karriereseite?
Ein Ordner auf der Hauptdomain. Google bewertet die Hauptdomain stärker und behandelt Subdomains wie eigenständige Seiten.




