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EF24Festival-Session · Recruiting & Active Sourcing

Kennenlerntag statt Assessment-Center: Match oder Next mit der Gen Z

Kennenlerntag statt Assessment-Center: Alexander Steffen von der Messe Berlin plädiert auf dem EMBRACE Festival 2024 für einen Bewerbungsprozess, der zur Gen Z passt. Die Folien zeigen, warum junge Bewerbende bei veralteten oder komplizierten Verfahren abspringen und mit welchen Bausteinen von Feedback bis Buddy-Programm du Azubis gewinnst.

  • Mit Alexander Steffen
  • Von Messe Berlin
  • Format Festival-Session · EMBRACE Festival 2024
  • Jahr 2024
Kennenlerntag statt Assessment-Center: Match oder Next mit der Gen ZFolien für Mitglieder · kostenlos

Das nimmst du mit

  1. Antworte schnell: Laut Folien brechen 66 % der Bewerbenden den Prozess ab, wenn Antworten fehlen oder verspätet kommen.
  2. Kürz deinen Prozess. 61 % beenden ihn, wenn er zu kompliziert ist und zu viele Schritte erfordert.
  3. Gib nach jedem Schritt konstruktives Feedback. 79 % schätzen es, nach einem Bewerbungsgespräch eines zu bekommen.
  4. Bind deine aktuellen Azubis ein: als Gesprächspartner für Bewerbende und als Buddys schon im Bewerbungsverfahren.

Lade die Folien herunter, mit allen Studienzahlen samt Quellen und dem kompletten Prozess vom Interesse bis zum Take-off. Kostenlos für Mitglieder.

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Warum die Gen Z bei veralteten Methoden abspringt

Der Vortrag beginnt mit historischen Parallelen von der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert. Danach geht es um die Generationen, die den Wandel treiben. Die Gen Z, geboren zwischen 1995 und 2010, beschreiben die Folien als Digital Natives, individualistisch, unternehmerisch, mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne und hohem Bewusstsein für mentale Gesundheit. Die Generation Alpha ab 2010 gilt als Tech Natives, umweltbewusst und familienorientiert.

Die Zahlen auf den Folien stammen aus verschiedenen Studien. 54 % der Gen Z bewerben sich nicht, wenn die Rekrutierungsmethoden veraltet sind. 58 % der jungen Arbeitnehmer suchen Sinnerfüllung in ihrer Arbeit. 63 % der Bewerber reagieren eher auf personalisierte als auf generische Nachrichten. Und 59 % der Gen Z möchten schon vor dem Start mit anderen Teammitgliedern in Kontakt treten.

Kennenlerntag statt Assessment-Center: der neue Ablauf

Die Folien verdichten die Zahlen zu klaren Regeln: Bleib auf dem neuesten Stand, streich Bürokratie, hör auf mit Ghosting, mach die Arbeit sinnvoll, bleib echt, sprich persönlich an und vernetze früh.

Der Prozess auf den Folien führt von Interesse und Bewerbung über einen Kennenlerntag und ein Interview bis zum Vertrag. Zwischen den Schritten steht immer wieder Feedback. Nach der Unterschrift folgt ein Preboarding mit Meet-ups, Buddying und Incentives, dann Onboarding und Take-off. Statt eines Assessment-Centers lernen sich Bewerbende und Betrieb also gegenseitig kennen.

Sechs Bausteine für dein Azubi-Recruiting

Die Folien nennen konkrete Ansätze. Sinnstiftende Positionierung betont den Beitrag der Azubis im Unternehmen und die Rolle des Unternehmens für soziale und ökologische Ziele. Digitale Angebote wie virtuelle Touren geben einen realistischen Eindruck vom Arbeitsplatz. Skill-based Matching setzt auf Commitment, Motivation und Fähigkeiten statt auf formale Abschlüsse.

Gamification testet Fähigkeiten und Passung spielerisch. Beim Peer-to-Peer-Matching sprechen Bewerbende direkt mit bestehenden Azubis. Ein Buddy- und Mentorship-Programm mit aktuellen Azubis startet schon im Bewerbungsverfahren und gibt Orientierung.

Dein erster Schritt weg vom Assessment-Center

Geh deinen Bewerbungsprozess aus Sicht einer Bewerberin oder eines Bewerbers durch. Zähl die Schritte, miss, wie lange Antworten dauern, und prüf, wo Feedback fehlt. Frag dann deine aktuellen Azubis, ob sie bei einem Kennenlerntag oder als Buddy mitmachen. Die Folien raten ausdrücklich, bestehende Azubis in den Prozess einzubinden.

Häufige Fragen

Warum brechen Bewerber den Bewerbungsprozess ab?

Laut den Studien in den Folien, wenn der Prozess zu kompliziert ist (61 %) oder Antworten fehlen oder zu spät kommen (66 %). 54 % der Gen Z bewerben sich gar nicht erst, wenn die Methoden veraltet sind.

Wie gewinne ich Azubis aus der Gen Z?

Die Folien empfehlen sinnstiftende Positionierung, virtuelle Touren, Skill-based Matching und Gespräche mit bestehenden Azubis. 59 % der Gen Z möchten schon vor dem Start Kontakt zum Team.

Speaker

Alexander Steffen

Leitung Ausbildung & HR Partner Digitalisierung – Messe Berlin

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