Das nimmst du mit
- Prüf, welche eurer bestehenden Care-Angebote wirklich auf die Arbeitgebermarke einzahlen.
- Denk Benefits entlang aller Lebensphasen, vom Jobeinstieg über Familienplanung bis zur Ruhestandsplanung.
- Nimm Elder Care ernst: Laut Folien stehen 74 % der Gen X zwischen Kinderbetreuung und Elternpflege.
- Mach Care nach außen erlebbar und gewinn Mitarbeitende als Botschafter:innen für Care und Mental Health.
Lade die Folien herunter, mit den Studienzahlen zu Vereinbarkeit und mentaler Gesundheit und den Leitfragen für dein Employer Branding. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum mentale Gesundheit ins Employer Branding gehört
Die Folien starten mit einer klaren These: Familie darf nicht zur Karrierebremse werden. Moderne Arbeitgeber halten Talente und reduzieren Fehlzeiten. Die Zahlen dazu: 42 % der Beschäftigten sind laut einer Prognos-Studie von 2024 bereit zu kündigen, weil sie sich wegen mangelnder Vereinbarkeit benachteiligt fühlen. 74 % der Gen X stehen zwischen Kinderbetreuung und Elternpflege. Elder Care ist damit längst kein privates Thema mehr.
Dazu kommt die psychische Belastung. Ein Drittel der Berufstätigen kämpft laut Folien mit psychischen Leiden. Mentale Gesundheit sei kein Luxus, sondern Grundlage für Produktivität, denn Stress und Überlastung gefährden ganze Teams. Selbst das Haustier taucht auf: Wer nach der Rückkehr ins Büro sein Tier gut versorgt weiß, ist entlastet.
Benefits für alle Lebensphasen statt Obstkorb
Mit Bezug auf die Roland Berger Employee Benefits Study 2025 zeigen die Folien einen Lifecycle-Ansatz für Benefits. Der Ansatz reicht vom Jobeinstieg und Onboarding über Work-Life-Balance, Familienplanung und Kinderbetreuung bis zu Karriereentwicklung, Gesundheit und Ruhestandsplanung. Die Botschaft: Je mehr Lebensrealitäten und Lebensphasen ein Unternehmen abdeckt, desto produktiver die Belegschaft.
Der Praxisteil von Ausbildung.de stellt zwei Fragen in den Raum: Was erwarten junge Arbeitnehmer:innen? Und was kostet es dich, wenn deine Mitarbeitenden mental oder familiär überlastet sind?
Wie ein digitales Care-Angebot entlasten soll
Am Beispiel heycare zeigen die Folien, wie ein digitales Care-Angebot aussehen kann: Betreuungssuche, psychologische und sozialpädagogische Beratung sowie Webinare in einer App, für Child Care, Elder Care, Pet Care und Mental Care. Laut Folien arbeiten dort 100+ Berater:innen in 30+ Sprachen, dazu kommen 35.000 geprüfte Betreuungskräfte.
Die Entlastung beschreiben die Folien auf drei Ebenen: Unternehmen sollen weniger Ausfallzeiten haben und Talente besser binden. HR spart Aufwand, etwa bei der Beratung zur Rückkehr aus der Elternzeit, und hat durch geringere Fluktuation weniger Recruiting-Aufwand. Mitarbeitende gewinnen Vereinbarkeit und mentale Stabilität.
Employer Branding braucht Haltung: Care sichtbar machen
Der wichtigste Schritt für dein Employer Branding steht am Ende. Stell dir zwei Fragen: Welche bestehenden Angebote zahlen wirklich auf unsere Arbeitgebermarke ein? Und wie können wir über unsere Fürsorgekultur sprechen? Nutz Care-Angebote nicht nur intern, sondern mach sie nach außen erlebbar. Am glaubwürdigsten wird das, wenn Mitarbeitende selbst als Botschafter:innen für Care und Mental Health auftreten.
Häufige Fragen
Wie verbinde ich mentale Gesundheit und Employer Branding?
Prüf, welche Care-Angebote ihr schon habt, und sprich offen über eure Fürsorgekultur. Am stärksten wirkt das, wenn Mitarbeitende selbst davon erzählen.
Warum ist Elder Care ein Thema für Arbeitgeber?
Laut den Folien stehen 74 % der Gen X zwischen Kinderbetreuung und Elternpflege. Wer hier entlastet, hält Talente und reduziert Fehlzeiten.




