Das nimmst du mit
- Erreich die Nicht-Suchenden: Online- und Print-Stellenanzeigen beachtet laut Folien nur, wer aktiv sucht. Außenwerbung erreicht auch alle anderen.
- Trau dich an Humor: Von drei gezeigten Plakatmotiven überzeugte das humorvolle 50% der Befragten.
- Denk Plakat und Online zusammen: Jobangebote auf Plakaten und Screens animieren laut Umfrage 49% zum Besuch von Unternehmenswebsites und 45% zur Internetrecherche.
- Plane entlang des Funnels: Im Upper Funnel baut OOH Vertrauen und Bekanntheit auf, im Lower Funnel geht es um Aktivierung.
Lade die Folien von WallDecaux herunter, mit allen Umfragewerten, der SIXT-Kampagne und weiteren Kampagnenbeispielen. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum Out of Home Recruiting passive Talente erreicht
Die Kernaussage der Folien: Online- und Print-Stellenanzeigen finden nur bei der aktiven Suche nach neuen Jobs Beachtung. Außenwerbung erreicht auch die Menschen, die bisher nicht aktiv gesucht haben. So lassen sich laut Vortrag auch qualifizierte Mitarbeiter:innen anderer Unternehmen ansprechen.
Dazu passt die Planung entlang des Brand-Funnels. Im Upper Funnel geht es um Brand Building, also Vertrauen, Aufmerksamkeit und Bekanntheit. Im Lower Funnel geht es um Performance, also Consideration und Aktivierung. Out of Home bedient laut WallDecaux beide Stufen, vom Satz „Wir sind der richtige Arbeitgeber“ bis zu „Wir suchen neue Talente“.
Beispiel SIXT: Plakatkampagne in Rostock
Ziel der SIXT-Kampagne in Rostock war es, SIXT als potenziellen Arbeitgeber darzustellen und Bewerbungen zu generieren. Laut Folien erinnert sich eine große Mehrheit der 18- bis 39-Jährigen an die Plakate.
Das stärkste Signal kommt aus einem Kundenzitat: 80% der Bewerber:innen in Rostock haben sich in den Gesprächen auf die Kampagne bezogen, und die Zahl der Einstellungen ist deutlich gestiegen. Weitere Kampagnenbeispiele in den Folien stammen von UKE, WÖRK.APP und Airbus sowie aus der Eigenkampagne von Wall, die Außenwerbung selbst für die Personalsuche nutzt.
Was Arbeitssuchende über Jobangebote auf Plakaten denken
Recruiting auf Plakaten und digitalen Screens haben laut der gezeigten Umfrage 48% der Arbeitssuchenden schon wahrgenommen. Die häufigsten Einschätzungen: ist auffällig (45%), ist kreativ (38%), macht neugierig (34%). 49% halten es für eine moderne Art der Werbung, 43% sagen, es zeigt aktuelle Jobangebote.
Die Wirkung geht über das Plakat hinaus. 49% werden animiert, Unternehmenswebsites zu besuchen, 45% recherchieren allgemein im Internet, 29% sprechen mit Freunden oder Bekannten darüber. Sich zu bewerben nennen 24%, unter den Arbeitssuchenden 41%. Bei der Frage nach dem überzeugendsten von drei Motiven lag Humor mit 50% vorn.
Für wen sich Außenwerbung im Recruiting lohnt
Das Fazit der Folien: Out of Home baut schnell stadtweite Präsenz auf. Mobilität und zunehmende Urbanisierung machen das Medium noch stärker. Die hohe Reichweite schafft eine breite Basis für Personalkampagnen, und auf täglichen Wegen ist das Plakat ein regelmäßiger Touchpoint der Zielgruppe.
Für den Einstieg hilft die Frage, was deine Kampagne leisten soll: Image stärken und Vertrauen aufbauen oder konkret Bewerbungen auslösen. Danach richtest du Motiv, Botschaft und die Verbindung zu deiner Karriereseite aus.
Häufige Fragen
Wie erreiche ich Kandidat:innen, die nicht aktiv suchen?
Laut WallDecaux erreichen Online- und Print-Stellenanzeigen nur aktiv Suchende. Außenwerbung auf Plakaten und digitalen Screens spricht auch Menschen auf ihren täglichen Wegen an, die bisher nicht gesucht haben.
Funktioniert Plakatwerbung im Recruiting?
Im Beispiel von SIXT in Rostock haben sich laut Kundenzitat 80% der Bewerber:innen in den Gesprächen auf die Kampagne bezogen, und die Zahl der Einstellungen ist deutlich gestiegen.
Speaker:innen
Jannik Sydor
WallDecaux




