Das nimmst du mit
- Sprich nicht nur Aktive an: Laut Folien sind 40% aktiv auf Jobsuche und 43% offen für Angebote, zusammen 83% potenziell erreichbar.
- Platzier deine Stellenanzeigen dort, wo die Suche beginnt: 73,2 Prozent aller Jobsuchenden starten bei Google.
- Nutz Retargeting: Wer dein Stellenangebot ohne Bewerbung verlässt, sieht es über Werbebanner auf anderen Websites wieder.
- Gib Employer-Branding-Videos Budget. Das Beispiel in den Folien: 10 Views pro Tag organisch, mehr als 1.000 pro Tag mit Google Ads.
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Kostenlos beitretenWarum Employer Branding mit YouTube und Google an Bedeutung gewinnt
Der Vortrag startet mit dem demografischen Wandel. Im Jahresdurchschnitt 2022 waren rund 45,6 Mio. Menschen in Deutschland erwerbstätig, der höchste Wert seit der Wiedervereinigung 1990. Bis zum Jahr 2035 schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung laut Folien um rund 4 bis 6 Millionen auf 45,8 bis 47,4 Millionen.
Gleichzeitig ist der Markt offener, als viele denken. 40% sind aktiv auf Jobsuche, weitere 43% offen für Jobangebote. Nur 17% sind nicht wechselwillig. Damit sind 83% potenziell als Zielgruppe adressierbar. Wer nur Aktive über klassische Stellenanzeigen anspricht, verschenkt den größeren Teil.
Google als Startpunkt der Jobsuche
Google verzeichnet laut Folien allein in Deutschland mehr als 70.000.000 Suchanfragen pro Monat zum Thema Jobs. 73,2 Prozent aller Jobsuchenden beginnen die Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung bei Google. Bei Schulabgänger*innen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind es 84,3 Prozent.
Auf der Suchergebnisseite konkurrieren drei Bereiche um Aufmerksamkeit: Google Ads, Google for Jobs und die organischen Treffer. Der Vortrag zeigt, wie persomatch Stellenanzeigen in sechs Schritten dorthin bringt. Die Anzeige wird automatisch für Google optimiert, per Schnittstelle an Google for Jobs übertragen und über Google-Ads-Kampagnen beworben, die ein Algorithmus mit Machine Learning laufend nachsteuert.
Passive Kandidaten erreichen: Retargeting und YouTube
Für Passive und Unentschlossene setzt der Vortrag auf Retargeting entlang der Candidate Journey. Das Beispiel: Jemand sucht bei Google nach einer Stelle als Projektingenieur, schaut sich das Angebot auf der Karrierewebsite an und geht ohne Bewerbung. Danach erscheint das Stellenangebot über Werbebanner auf anderen Websites. Beim erneuten Besuch folgt die Bewerbung.
YouTube ist laut Folien das zweitgrößte soziale Netzwerk weltweit. 2022 lag die durchschnittliche Tagesreichweite in Deutschland bei 36,7%. Ein Erwachsener schaut im Schnitt täglich 40 Minuten Videos auf YouTube, und 40,9% aller Schüler*innen informieren sich dort über Arbeitgeber und Ausbildungen. Organisch kommt ein Employer-Branding-Video im gezeigten Beispiel aber nur auf 10 Views pro Tag, mit Google Ads auf mehr als 1.000.
Dein erster Schritt mit Google und YouTube
Such deine eigenen Stellenanzeigen bei Google und prüf, ob sie in Google for Jobs auftauchen. Wenn du schon Employer-Branding-Videos hast, gib ihnen Werbebudget statt auf organische Reichweite zu hoffen. Und überleg, wie du Besucherinnen und Besucher deiner Karrierewebsite wieder ansprichst, die ohne Bewerbung gegangen sind.
Häufige Fragen
Lohnt sich YouTube für Employer Branding?
Die Folien nennen eine Tagesreichweite von 36,7% in Deutschland im Jahr 2022, und 40,9% der Schüler*innen informieren sich dort über Arbeitgeber. Ohne Werbebudget bleibt die Reichweite eines Videos laut Beispiel aber gering.
Wie viele Jobsuchende starten bei Google?
Laut Folien beginnen 73,2 Prozent aller Jobsuchenden ihre Suche bei Google. Von den Schulabgänger*innen nutzen 84,3 Prozent Google bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Speaker
Tristan Niewöhner
persomatch




