Das nimmst du mit
- Antworte schnell: Laut einer von Rohde zitierten Studie senken Antworten nach mehr als 3 Stunden die Einstellungswahrscheinlichkeit um bis zu 70 Prozent.
- Lass einen Chatbot rund um die Uhr Fragen beantworten, Interviews planen und Bewerbende auf dem Laufenden halten.
- Nutz mehrstufige Agenten: Ein erster Agent prüft die Eignung, erst danach erstellt ein zweiter Agent die Liste der besten Kandidatinnen und Kandidaten.
Lies das vollständige Transkript mit allen Funktionen und Zahlen, die Volker Rohde zu Qonda vorstellt. Kostenlos für Mitglieder.
Kostenlos beitretenWarum Tempo im Recruiting zählt
Volker Rohde stellt mit Qonda eine KI-gestützte Rekrutierungsplattform vor. Das Ziel: HR- und Talent-Acquisition-Teams von mechanischen, wiederholenden Aufgaben befreien, damit Zeit für strategische und kreative Arbeit bleibt. Ein anpassbarer Chatbot steht rund um die Uhr bereit. Interessierte bekommen typischerweise in 3 Minuten eine Antwort statt nach Tagen.
Rohde begründet das mit den versteckten Kosten langsamer Antworten. Laut einer Studie, die Rohde zitiert, senken Antworten nach mehr als 3 Stunden die Einstellungswahrscheinlichkeit um bis zu 70 Prozent. 77 Prozent der Bewerbenden, die keine Absage bekommen, sehen das Unternehmen negativ. Und 90 Prozent der Erstkandidaten sind ungeeignet oder springen ab.
So arbeitet der Chatbot im Recruiting
Bewerbende schreiben zum Beispiel über WhatsApp. Ein erster Agent prüft in einer Art Trichter, wer besser oder schlechter geeignet ist. Nur wer diese Triage besteht, geht an einen zweiten Agenten weiter, der eine Liste der besten Kandidatinnen und Kandidaten erstellt. Der Chatbot beantwortet Fragen, plant Interviews und hält Bewerbende auf dem Laufenden. Laut Rohde analysiert das System Sprache und Beschreibungen, um Diversität und Inklusion zu fördern und unbewusste Vorurteile zu reduzieren.
Rohde grenzt das von klassischen Chatbots ab. Diese arbeiten mit starren Menüs, wenigen Kanälen und ohne Anbindung an große Sprachmodelle. Qonda verbindet sich laut Rohde mit mehr als 60 Tools und lässt sich schnell einrichten. Dazu kommen intelligentes Matching, automatisierte Lebenslaufprüfung, Geotargeting und Auswertungen in Echtzeit-Dashboards.
Technisch setzt Qonda auf Omnichannel, mehr als 50 Sprachen und die Anbindung an Bewerbermanagementsysteme und bestehende Datenbanken. Beim Sprachmodell ist das System agnostisch, egal ob Modelle von Meta, OpenAI, Mistral oder Gemini. Gehostet werden kann es unabhängig vom Cloud-Anbieter, in Deutschland etwa bei Amazon oder Microsoft.
„KI Technologie entwickelt sich rasend schnell. Die Zukunft von HR ist autonom, datengetrieben und hocheffizient.“
Was du vor dem Einsatz eines Recruiting-Chatbots prüfst
Die ersten Kunden sitzen in Mexiko und haben zusammen 42 000 Mitarbeitende. Beim Datenschutz betritt das Team laut Rohde noch Neuland, denn in Mexiko sei Datensicherheit kaum ein Thema. Prüf deshalb vor dem Einsatz eines Chatbots, wie Datenschutz, Hosting und Akzeptanz in deiner Zielgruppe aussehen. Dein erster Schritt: Miss, wie schnell du heute auf Bewerbungen antwortest.
Häufige Fragen
Was kann ein Chatbot im Recruiting übernehmen?
Laut Volker Rohde beantwortet ein KI-Chatbot rund um die Uhr Fragen, plant Interviews, prüft die Eignung und erstellt eine Liste der besten Kandidatinnen und Kandidaten.
Speaker
Volker Rohde




