Das nimmst du mit
- Gestalte Arbeit für Wellbeing: Für 43 % der Beschäftigten macht das den größten Unterschied, in Unternehmen steht es erst auf Platz 6.
- Nimm Fair Pay ernst: Nach Jobsicherheit ist faire Bezahlung inzwischen der zweitwichtigste Grund zu bleiben.
- Führ neue Technik nicht ohne neue Arbeitsweisen ein. Laut Mercer tun das 58 % der Organisationen.
- Sprich offen über KI und Jobs: 4 von 10 Führungskräften erwarten Netto-Jobverluste, aber nur 1 von 10 Beschäftigten fürchtet um den eigenen Job.
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Kostenlos beitretenGlobal Talent Trends 2024: Die Ausgangslage
Für die Studie hat Mercer 845 Top-Führungskräfte, 84 Investoren, 1.920 HR-Verantwortliche und 9.449 Beschäftigte befragt. Die Folien starten mit einem düsteren Rahmen aus dem Global Risk Report 2024 des World Economic Forum und einer Chance: Generative KI soll bis 2035 im Schnitt 551 Milliarden US-Dollar jährlich zum globalen BIP beitragen. Trotzdem glaubt nur 1 von 3 Führungskräften, das passende Talentmodell für das erwartete Wachstum zu haben. 85 % der Investoren sehen People-Themen als Priorität.
Die Prioritäten von HR und Geschäftsführung gehen auseinander. HR setzt auf Employee Experience und EVP (55 %), strategische Personalplanung (49 %) und die Neugestaltung von Arbeit mit KI und Automatisierung (44 %). Nachhaltigkeits-Reporting steht bei HR mit 31 % auf Platz 10, Führungskräfte sehen darin den größten Einfluss aufs Geschäft.
Produktivität mit KI: Die Erwartungen gehen auseinander
Produktivität ist der wichtigste Treiber für Veränderung, doch Führungskräfte und Beschäftigte sehen unterschiedliche Produktivitätskiller. Auch beim Thema KI liegen die Sichtweisen weit auseinander: Etwa 4 von 10 Führungskräften aus Business und HR erwarten Netto-Jobverluste im eigenen Unternehmen. Nur 1 von 10 Beschäftigten glaubt, dass der eigene Job in den nächsten 3 Jahren durch KI ersetzt wird. Nur 13 % der Führungskräfte halten die Mehrheit ihrer Belegschaft für bereit, sich anzupassen.
Beim flexiblen Arbeiten haben 32 % der Unternehmen auf „Flex Working für alle“ umgestellt, 10 % fordern wieder mehr Präsenz. 69 % der Beschäftigten fühlen sich remote weniger gestresst.
Vertrauen, Fair Pay und Wellbeing
Nach Jobsicherheit ist faire Bezahlung der zweitwichtigste Grund zu bleiben, 2022 lag sie noch auf Platz 4. Gleichzeitig bröckelt das Vertrauen, das in der Pandemie gewachsen ist. 76 % der Beschäftigten haben im letzten Jahr Altersdiskriminierung erlebt, und nur 1 von 3 Führungskräften ist sehr zuversichtlich, die eigenen DEI-Ziele in diesem Jahr zu erreichen.
Für Wellbeing zählt laut Beschäftigten vor allem, Arbeit so zu gestalten, dass sie gesund hält. Die Kennzahlen in den Scorecards von Führungskräften verschieben sich: Gesundheit und Wellbeing tauchen dort inzwischen bei 50 % auf, 2022 waren es 40 %. Mitarbeiterbindung stieg von 27 % auf 41 %.
Digital-first-Kultur: mehr als neue Tools
Resiliente Organisationen pflegen 1,9-mal häufiger eine Digital-first-Kultur. Doch 58 % der Organisationen führen neue Technologie ein, ohne ihre Arbeitsweise zu verändern. 46 % der Beschäftigten erwarten, dass ihr Unternehmen ihnen die nötigen Skills beibringt, wenn sich ihr Job durch KI verändert. Mercer sieht HR in der Rolle, die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zu gestalten.
Als Rahmen für deine Planung bieten die Folien vier Handlungsfelder: menschenzentrierte Produktivität, Vertrauen und Fairness, ein starkes Unternehmens-Immunsystem und eine Digital-first-Kultur.
Häufige Fragen
Was sind die Global Talent Trends 2024?
Eine Studie von Mercer mit über 12.200 Stimmen von Führungskräften, Investoren, HR-Verantwortlichen und Beschäftigten weltweit. Sie bündelt die Ergebnisse in vier Handlungsfeldern von Produktivität bis Digital-first-Kultur.
Warum bleiben Mitarbeitende im Unternehmen?
Laut Mercer vor allem wegen Jobsicherheit. Faire Bezahlung ist auf Platz 2 gestiegen, 2022 lag sie noch auf Platz 4.
Speaker:innen
Lea Lønsted
Mercer




